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USB Drive Letter Manager V4.2


Einstieg

Installation

Konfiguration

Probleme

Lizenz-Vereinbarung




Homepage:
http://www.uwe-sieber.de/usbdlm.html

Tips für USB-Laufwerke:
http://www.uwe-sieber.de/usbstick.html


EMail:
mail@uwe-sieber.de







Einstieg



Der USB Drive Letter Manager 'USBDLM' ist ein Window-Dienst, der Kontrolle über die Zuordnung von Laufwerksbuchstaben für USB-Laufwerke gibt. Man kann Buchstaben für USB-Laufwerke definieren, auch abhängig vom USB-Port, der Laufwerks-Größe u.v.a.
Konflikte mit Netz- und Subst-Laufwerken werden auch ohne Konfiguration behoben.
Als Windows-Dienst ist USBDLM unabhängig von den Rechten des angemeldeten Nutzers.

USBDLM läuft unter Windows 2000, XP, Server 2003 und Vista. Unter folgenden Systemen wurde getestet:
  • Windows 2000 SP4
  • Windows 2000 SP4 + Rollup 1
  • Windows XP SP2
  • Windows XP SP3
  • Windows 2003 Server SP1
  • Windows Vista Ultimate
  • Windows Vista Bussiness N x64 SP1


    Konditionen

    USBDLM ist Freeware für die private Nutzung sowie für Bildungseinrichtungen. Anderenfalls ist - nach einer 30-tägigen Testzeit - pro Computer eine Lizenz nötig, s.unten.
    Bildungseinrichtungen gelten als solche, wenn Zahl der eingeschriebenen Schüler und Studenten höher ist als die der sonstigen Mitarbeiter.

    Preise gibts hier:
    http://www.uwe-sieber.de/usbdlm.html

    Lizenz-Vereinbarung

    Die Software ist auch ohne Lizenz voll funktionsfähig - es gibt keine "Vollversion".



    Wozu?

    Beim erstmaligen Anschließen eines USB-Datenträgers (Stick, CardReader, Festplatte) vergibt Windows 2000/XP/Vista dafür den ersten freien lokalen Laufwerks-Buchstaben - der Datenträger wird auf den Buchstaben 'gemountet', dort 'bereitgestellt'. Den Buchstaben kann man dann in der Datenträger-Verwaltung mit einiger Klickerei umstellen und im Normalfall wird Windows sich das für genau diesen Datenträger merken. Windows merkt sich aber nur genau eine Zuordnung pro Buchstabe.
    Für jeden neuen USB-Datenträger geht das Ganze von vorne los, ebenso wenn man ein Gerät, das im Widerspruch zu den USB-Standards keine Seriennummer hat, an einen anderen USB-Port anschließt.

    Netz- und Subst-Laufwerke sind ab Windows XP nutzerspezifisch und damit keine 'lokalen' mehr. Hat man auf dem ersten freien lokalen Buchstaben ein Netz- oder Subst-Laufwerk, bekommt ein neues USB-Laufwerk unter XP genau diesen Buchstaben und es scheint, als hätte das Laufwerk keinen Buchstaben bekommen. Tatsächlich kommt man nur nicht ran...

    Mit USBDLM kann man
  • Konflikte mit Netz- und Subst-Laufwerken beheben lassen (keine Konfiguration nötig)
  • Laufwerksbuchstaben von der Nutzung durch USB- und Firewire-Laufwerke ausschließen
  • Für alle neuen USB-Datenträger eine Liste von Standard-Buchstaben vorgeben, auch abhängig von einer Vielzahl an Kriterien, z.B. Laufwerks-Typ, Anschluß (USB, FireWire), USB-Port, Datenträgerbezeichnung, Größe des Datenträgers, Hardware-ID u.v.a.
  • Laufwerksbuchstaben von Kartenlesern entfernen und genau dann einen Buchstaben zuordnen, wenn eine Karte eingelegt wird
  • Beim Anschließen eines Laufwerks einen aussagekräftigen Balloontip anzeigen lassen
  • Ausführen eines Autostarts, auch abhängig von o.g. Kriterien
  • u.v.a.


    Statt Buchstaben können auch leere NTFS-Ordner als Mount-Punkte angegeben werden, was aber einige Einschränkungen und Probleme mit sich bringt, siehe Konfiguration.




    Installation



    Einfach die ZIP-Datei entpacken, z.B. nach C:\Programme - ein Ordner USBDLM ist enthalten. Im Ergebnis sollten die Dateien dann z.B. in C:\Programme\USBDLM liegen.

    Unter Vista besser in einen Order wie C:\Tools installieren, da unter C:\Programme Vista die Datei in den "Virtal Store" umleitet, wenn sie von einem eingeschränkten Nutzer bearbeitet wird.

    Dann in die USBDLM.INI die gewünschen LW-Buchstaben eintragen. Es ist ein Beispiel-INI enthalten - die USBDLM_sample.INI. Entweder eine neue USBDLM.INI anlegen oder die USBDLM_sample.INI in USBDLM.INI umbenennen und bearbeiten.

    Zum Installieren des USBDLM-Dienstes einfach die USBDLM.EXE mit dem Paramter -install starten.
    Genau das macht die

    USBDLM -install
    oder
    _install.cmd

    Damit werden keinerlei Dateien kopiert. USBDLM wird nur als Dienst registriert und gestartet.

    Ohne Admin-Rechte startet sich die USBDLM.EXE selbst nochmal und fordert dabei die nötigen Admin-Rechten an.

    USBDLM trägt sich mit der Startart 'Automatisch' ein - wird also bei jedem Systemstart automatisch geladen.

    Der Dienst kann mit dem Parameter -uninstall gestoppt und deinstalliert werden - das macht die 

    _uninstall.cmd

    Beides geht auch ohne MessageBox:

    USBDLM -silentinstall
    USBDLM -silentuninstall

    Es gibt dann bei Erfolg Errorlevel 0, sonst 1 zurück.

    Der installierte Dienst kann mit _stop.cmd und _start.cmd gestoppt und gestartet werden.

    Auf der Kommandozeile kann man auch das Windows-Kommando NET bemühen:

    net stop USBDLM
    net start USBDLM

    Wenn der USBDLM-Dienst gestartet wird, wird die USBDLM.EXE aus dem Pfad genommen, aus dem der Dienst installiert wurde! Von wo aus der Dienst gestartet wird, spielt keine Rolle, soll ein neues Verzeichnis benutzt werden, dort einmal  _uninstall.cmd und dann _install.cmd ausführen.


    Die Laufwerks-Einstellungen in der USBDLM.INI können geändert werden, ohne den Dienst neu zu starten - die INI wird bei jedem Anschließen eines Laufwerks gelesen, wenn sich ihr Datei-Datum/Uhrzeit geändert hat.

    Mehr dazu unter Konfiguration.




    Konfiguration



    USBDLM wird über eine INI-Datei namens USBDLM.INI konfiguriert die im selben Verzeichnis wie die USBDLM.EXE liegt. Eine INI-Datei kann z.B. mit dem Windows-Editor 'Notepad' bearbeitet werden - einfach im Explorer doppelklicken.
    Mitgeliefert wird als Beispiel die USBDLM_Sample.INI - die kann man sich umbenennen oder eine neue USBDLM.INI anlegen.

    Das Editieren der USBDLM.INI erfordert Admin-Rechte, da sie im Programme-Verzeichnis liegt - da haben auf NTFS-formatierten Laufwerken nur Admins Schreibzugriff.

    INI-Dateien sind in Abschnitte unterteilt - jeder Abschnitt beginnt mit dem Abschnitts-Namen in eckigen Klammern, z.B. [DriveLetters] und erstreckt sich bis zum Beginn des nächsten Abschnitts oder bis zum Datei-Ende. Jeden Abschnitt darf es nur einmal geben! Die Konfigurations-Einstellungen stehen unter den jeweiligen Abschnitts-Namen - ihre Bedeutung ist abhängig vom Abschnitt in dem sie stehen. Innerhalb eines Abschnitts darf es jeden Wert nur einmal geben.

    Ab V3.3.1 kann USBDLM seine Einstellungen alternativ aus der Registry lesen, und zwar unter
    HKLM/Software/Uwe Sieber/USBDLM
    Wenn dieser Schlüssel vorhanden ist, wird die USBDLM.INI ignoriert! Nur die Einstellungen für die Log-Datei kommen immer aus der USBDLM.INI.
    Für jeden INI-Abschnitt ist ein Schlüssel anzulegen, die Werte müssen vom Typ REG_SZ sein. Damit USBDLM Änderungen im laufenden Betrieb bemerkt, kann der Wert (Standard) unter HKLM/Software/Uwe Sieber/USBDLM auf einen anderen (beliebigen) Wert gesetzt werden.. USBDLM liest dann die Konfiguration neu ein.
    Hier gibt's eine Beispiel REG-Datei: http://www.uwe-sieber.de/files/usbdlm_sample.reg


    Ganz ohne Konfiguration behebt USBDLM Konflikte mit Netz- und Subst-Laufwerken.

    USBDLM bietet vielfältige Möglichkeiten, auf die Vergabe von Laufwerksbuchstaben Einfluß zu nehmen. Für jede Vorgabe gibt es einen Abschnitt in der USBDLM.INI mit maximal 9 Laufwerksbuchstaben. Die einfachste Variante für Laufwerksbuchstaben für USB-Sticks und Festplatten sieht so aus:

    [DriveLetters]
    Letter1=U
    Letter2=V
    Letter3=W
    Letter4=X
    Letter5=Y


    Die Buchstaben werden von 1 bis 9 eingelesen. Auf den ersten geeigneten wird dann umgemountet. Das Mounten auf mehrere Buchstaben oder auf einen Buchstaben und zusätzlich in ein NTFS-Verzeichnis ist nicht vorgesehen.


    Wenn nur Buchstaben im Spiel sind, kann man auch eine kompakte Notation in einem Wert 'Letters' nutzen:

    [DriveLetters]
    Letters=U,V,W,X,Y

    Oder noch kürzer:

    [DriveLetters]
    Letters=UVWXY

    Aufeinanderfolgende Buchstaben kann man per "von-bis" notieren:

    [DriveLetters]
    Letters=U-W

    U-W wäre die Kurzfassung von U,V,W. Absteigend gehts auch, W-U steht also für W,V,U.

    Wenn Letters und Letter1..Letter9 zusammen eingesetzt werden, haben die Letters Vorrang. Beispiel:

    [DriveLetters]
    Letters=X-Z
    Letter1=J
    Letter2=K

    So würde USBDLM die Laufwerksbuchstaben X, Y, Z, J und K probieren.

    Wenn generell Mangel an Laufwerksbuchstaben herrscht, kann nach dem letzten Buchstaben noch einen NTFS-Ordner für Notfälle (kein freier Buchstabe übrig) konfigurieren.

    Letter9=C:\%DevName%

    %DevName% ist eine USBDLM-Variable und wird durch den Geräte-Namen des Laufwerks ersetzt. USBDLM legt dann einen Ordner an und mountet das Laufwerk dorthin. Das funktioniert nur auf NTFS-Laufwerken.

    USBDLM ordnet immer nur einen Laufwerksbuchstaben oder Mountpunkt zu. Will man Laufwerksbuchstaben und NTFS-Mountpunkt gleichzeitig haben, läßt man USBDLM auf den NTFS-Mountpunkt mounten und per läßt den Buchstaben per AutoRun und das MOUNTVOL-Kommando zuordnen.


    Kein Buchstabe / Laufwerk entfernen

    Um ein Laufwerk zu verstecken, kann auch 'kein Buchstabe' konfiguriert werden - ein einzelnes Minus-Zeichen steht dafür. So bekommt kein USB-Laufwerk eine Buchstaben mehr:

    [DriveLetters]
    Letter1=-

    Soll das Gerät gleich ganz entfernt werden ("Vorbereiten zum sicheren Entfernen"), konfiguriert man 2x Minus:

    [DriveLetters]
    Letter1=--


    Um auf einer USB-Festplatte die erste Partition auf X: zu haben und die zweite Partition zu verstecken:

    [DriveLetters]
    Letter1=X
    Letter2=-

    Das funktioniert aber nur, wenn X: auch frei ist, sonst wird für alle Partitionen der Platte der Buchstabe entfernt!

    Um auf einer USB-Festplatte die erste Partition zu verstecken und die zweite unter X: zu haben, funktioniert das nicht:

    [DriveLetters]
    Letter1=-
    Letter2=X

    Warum? Es wird für das Laufwerk von Letter1 bis 9 nach einem freien Buchstaben gesucht. "Kein Buchstabe" ist aber immer frei, somit wird Letter2 nie erreicht. Allen Partitionen wird der Buchstabe weggenommen.
    Hier hilft ein eigener Abschnitt mit der Partitionsnummer als Kriterium .


    Buchstaben abhängig von bestimmten Kriterien

    Um einen [DriveLetters] Abschnitt nur auf bestimmte Laufwerke anzuwenden, kann man Kriterien definieren. Sollen verschiedene Gruppen gebildet werden, sind die Abschnitte zu numerieren, es wird dann von 1 aufsteigend überprüft.

    USBDLM benutzt immer nur die Einstellungen des ersten passenden Abschnitts! Es gibt kein Ausweichen auf den nächsten passenden Abschnitt, falls alle konfigurierten Buchstaben eines Abschnitts vergeben sind!



    Beispiel zum Sperren von Laufwerken über 10 GB, kleinere auf U, V und W:

    ;ab 10GB Buchstaben entfernen
    [DriveLetters1]
    MinDiskSize=10GB
    Letter1=-

    ;alle anderen auf U, V, W
    [DriveLetters2]
    Letter1=U
    Letter2=V
    Letter3=W

    Oder kurz:

    [DriveLetters2]
    Letters=U,V,W

    Das ist ausführlich unter Buchstaben abhängig von bestimmten Kriterien beschrieben.


    Sonstige Einstellungen - [Settings] 


    Mounten in NTFS-Ordner

    Statt Laufwerks-Buchstaben können auch leere NTFS-Order als Mount-Points ('Bereitstellungspunkte') angegeben werden, siehe Mounten in NTFS-Ordner




    Mounten in NTFS-Ordner



    Statt Laufwerks-Buchstaben können auch leere NTFS-Order als Mount-Points ('Bereitstellungspunkte') angegeben werden. Dabei kann USBDLM den letzten Teil des Ordner-Pfades selbst anlegen. Wenn z.B. 'C:\_USB-Sticks\Stick1' konfiguriert ist, muß zumindest der Ordner 'C:\_USB-Sticks' bereits vorhanden sein.
    Die Ordner bleiben auch nach dem Entfernen des Laufwerks erhalten und können auch problemlos umbenannt werden. USBDLM akzeptiert das, solange der Ordner sich im gleichen übergeordeten Ordner wie der konfigurierte befindet.

    Beim Mounten in NTFS-Ordner kann man den Gerätenamen, die Datenträger-Bezeichung oder jede andere USBDLM-Variable nutzen:
    Einfach '%DevName%' oder '%VolumeLabel%' konfigurieren - das wird dann durch den Gerätenamen bzw. die Datenträgerbezeichnung ("Volume Label") ersetzt.
    Beispiel: Angenommen der Geräte-Name ist 'Corsair Flash Voyager'...

    [DriveLetters]
    Letter1=C:\_USB\%DevName%

    Dann würde USBDLM in 'C:\_USB' den Ordner 'Corsair Flash Voyager' anlegen und das Laufwerk dorthin mounten.


    Im Gegensatz zu Laufwerksbuchstaben bleiben NTFS-Mountpunkte beim Entfernen des Laufwerks erhalten. USBDLM kann sie aber löschen:

    [Settings]
    DeleteMountPointsOnRemoval=1

    Wenn allerdings ein Laufwerk entfernt wird, während der USBDLM-Dienst nicht läuft, z.B. wenn Windows schon heruntergefahren ist, klappt das mit dem Entfernen natürlich nicht.
    USBDLM kann das beim nächten Start oder beim Nutzerwechsel nachholen. Konfiguriert werden die Ordner, die die Mountpunkte enthalten, passend zum oberen Beispiel also

    [DeleteUnusedNtfsMountpoints]
    Folder1=C:\_USB
    Folder2=



    Das Mounten in NTFS-Ordner bringt allerdings einige Nachteile mit sich: Viele Windows-Funktionen für Laufwerke stehen dann über den Windows-Explorer nicht mehr zur Verfügung, z.B. AutoRun, Auswerfen, Defragmentieren, Formatieren...

    Für Wechseldatenträger sieht Windows keine Papierkorb-Funktion vor. Mountet man aber einen Wechseldatenträger in einen NTFS-Ordner, wird das von Windows beim Löschen nicht berücksichtigt - es wird dann der Papierkorb des Wirts-Laufwerks benutzt!
    Normalerweise werden die Dateien beim 'Löschen' dorthin verschoben, d.h. es wird nur der Datei-Eintrag geändert, die Daten bleiben unangetastet.
    Löscht man eine Datei auf einem in ein NTFS-Verzeichnis gemounteten Laufwerk, geht das mit dem Verschieben nicht, da sich Datei und der Papierkorb-Ordner auf verschiedenen physichen Laufwerken befinden.
    Die zu löschende Datei wird deshalb in den Papierkorb kopiert und anschließend gelöscht, was je nach Dateigröße entsprechend dauert. Bei Ordnern funktioniert's garnicht - es gibt eine irreführende Fehlermeldung. Also beim Löschen die Umschalt-Taste festhalten um den Papierkorb zu übergehen oder den Papierkorb des Wirtslaufwerks ganz abschalten.

    Bekommen die Laufwerke immer wieder Laufwerksbuchstaben, ist eine andere Software am Werk, die die Buchstaben bei passender Gelegenheit überprüft und ggf. zuordnet.
    Bekannt dafür ist das U3 Launchpad auf U3-Sticks (die U3launch.exe auf dem Pseudo-CDROM), siehe kein Medium, kein Buchstabe.


    Alles in Allem ist das Mounten in NTFS-Ordner nicht zu empfehlen. Bei knappen Laufwerksbuchstaben besser die USBDLM-Funkion "kein Medium, kein Buchstabe" benutzen.




    Einstellungen



    Die im Folgenden beschriebenen Einstellungen sind in der USBDLM.INI im Abschnitt [Settings] einzutragen.
    In den Beispielen wird immer wieder aufs Neue der Abschnitt [Settings] genannt. Damit ist natürlich der eine gemeinsame Abschnitt gemeint. Es kann nur einen geben...

    Die Einstellungen werden ab V4.2 bis auf wenige Ausnahmen sofort wirksam.


    Laufwerks-Buchstaben beim Start überprüfen

    Die gemachten Laufwerks-Einstellungen werden standardmäßig bei Start des USBDLM-Dienstes überprüft, um auch beim Booten bereits angeschlossene Laufwerke zu erfassen.
    Soll USBDLM das nicht tun:

    [Settings]
    CheckLettersOnStartup=0

    Konflikte mit Netz-Laufwerken können hier nicht ohne weiteres behoben werden, da diese zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorhanden sind und USBDLM nicht in die Zukunft blicken kann... Außderdem würde das Anlegen der Netzlaufwerke eh fehlschlagen, wenn der jeweilige Buchstaben schon besetzt ist.
    Künftige Netz-Laufwerke, die hier berücksichtigt werden sollen, müssen deshalb im Abschnitt [ExcludedLetters] eingetragen werden.


    Laufwerks-Buchstaben beim Nutzer-Login / Nutzerwechsel überprüfen

    Die konfigurierten Laufwerks-Einstellungen werden standardmäßig beim Wechsel des aktiven Nutzers überprüft, um nutzerabhängige Konfigurationen zu berücksichtigen.
    Soll USBDLM das nicht tun:

    [Settings]
    CheckLettersOnLogon=0


    AutoRuns bei Nutzer-Login / Nutzerwechsel ausführen

    Die konfigurierten AutoRun-Ereignisse werden standardmäßig nur bei Anschließen eines Laufwerks bzw. Einlegen eines Datenträgers überprüft und ggf. ausgeführt.
    Soll USBDLM AutoRuns auch beim Login oder Nutzerwechsel ausführen:

    [Settings]
    AutoRunOnLogon=1

    Beim automatischen Logon ist der USBDLM-Dienst möglicherweise noch nicht gestartet, da XP nicht auf den Start aller Dienste wartet - die Illusion vom schnellen Start hat Vorrang. USBDLM verpaßt so das Logon-Ereignis.
    Deshalb führt USBDLM beim Dienst-Start die AutoRuns dennoch aus, wenn seit dem Systemstart weniger als zwei Minuten vergangen sind und bereits ein Nutzer eingeloggt ist, es sich also offenbar um einen verpaßten Logon handelt.


    NTFS-Order beim Entfernen des Laufwerks löschen

    Wird in Ordner auf NTFS-Laufwerken gemoutet, können diese Ordner beim Entfernen des dort bereitgestellten Laufwerks durch USBDLM gelöscht werden - normalerweise bleiben sie erhalten.

    [Settings]
    DeleteMountPointsOnRemoval=1


    Externe Mount-Ereignisse

    Wenn Laufwerksbuchstaben manuell geändert werden, wird USBDLM darüber nicht benachrichtigt, weil es ein Windows-Dienst ist. Meist ergeben sich daraus keine Nachteile, nur exotische Funktionen wie OnRemoval funktionieren dann nicht, weil der Laufwerksbuchstabe nicht mehr paßt.
    Bei Bedarf kann USBDLM aber ein unsichtbares Fenster anlegen, das die Benachrichtigungen empfängt (Neustart des Dienstes erforderlich).

    [Settings]
    ExternalMountEvents=1

    Unter XP mit der "Schnellen Benutzerumschaltung" (Fast User Switching - kurz FUS) funktioniert das nur für den ersten angemeldeten Nutzer. Under Vista funktioniert es gar nicht. Das wird in der kommenden V4.3 behoben - die bekommt ein Hilfsprogramm, das im Kontext des angemeldeten Nutzers läuft und die entsprechenden Benachrichtigungen an den USBDLM-Dienst weiterleitet.


    Richtlinie "Für Leistung optimieren" für USB-Laufwerke

    Unter XP und höher kann man für USB-Laufwerke zwischen den "Richtlinien" "Für schnelles Entfernen optimieren" und "Für Leistung optimieren" wählen, mit der Behauptung, letztere würde einen Schreibcache aktivieren. Tut es aber nicht, wenn es sich beim Laufwerk um einen "Wechseldatenträger" handelt - so geben sich fast alle USB-Sticks zu erkennen! "Für Leistung optimieren" aktiviert für Wechseldatenträger lediglich die Möglichkeit, das Laufwerk mit NTFS zu formatieren und dann bekommt man tatsächlich einen Schreibecache - auch auf anderen Rechnern, da unabhängig von der Richtlinie... Es geht allein um die Erlaubnis, mit NTFS zu formatieren.
    Auf FAT-formatieren USB-Festplatten wird tatsächlich ein Schreibcache aktiviert, mit NTFS hat man auch hier in jedem Fall einen Schreibcache.

    USBDLM kann die Richtlinie für alle USB-Laufwerke auf für "Für Leistung optimieren" umstellen:

    [Settings]
    OptimizeUsbDrivesForSpeed=1

    Bei erstmals angeschlossenen Laufwerken klappt das sofort. Vorhandene Laufwerke müssen zweimal neu angeschlossen werden.


    Debug-Infos

    Wenn es Probleme gibt, kann man u.U. anhand von Debug-Ausgaben herausfinden, was schiefläuft.
    Für Ausgaben in die Log-Datei ist WriteLogFile=1 zu setzen. Standardmäßig wird eine _USBDLM.LOG ins Stammverzeichnis des Windows-Laufwerks geschrieben. Mit LogFile=Pfad\Datei läßt sich ein anderes Ziel festlegen.
    Für Live-Debug-Ausgaben, die man mit SysInternals DebugView einfangen kann, ist WriteDebugInfo=1 zu setzen.
    Wie dedailiert die Ausgaben ausfallen, wird über den LogLevel 1 bis 5 gesteuert, wobei ab 4 extrem ins Detail geht. Beispiel:

    [Settings]
    LogLevel=3
    WriteLogFile=1
    LogFile=C:\USBDLM.LOG
    WriteDebugInfo=1

    Ab V4.2 ist dafür kein Neustart des USBDLM-Dienstes nötig.

    Die USBDLM.LOG wird beim Start in USBDLM_BAK.LOG umbenannt, eine vorhandene USBDLM_BAK.LOG wird gelöscht.








    Umstieg von V3.x


  • Statt für jedes Kriterium einen eigenen Abschnittstyp wird jetzt nur noch ein Typ benutzt, [DriveLettersX]. In jedem Abschnitt können alle unterstützten Kriterien konfiguriert werden, so wie das schon von z.B. [DriveLettersBySize] mit MinSizeMB=xxxx bekannt ist.
  • Die Reihenfolge der Auswertung ist nicht mehr fest vorgegeben, sie jetzt hängt allein von den Abschnittsnummern ab
  • USBDLM.INI auf dem Laufwerk gibt's so nicht mehr, kann aber leicht nachgebildet werden, siehe Konfiguration. Der Vorteil ist, daß man die Funktion nicht sperren muß, wenn sie nicht gewollt ist und das man für die Priorität freie Hand hat.
  • RunOnArrival gibts nicht mehr, kann aber per AutoRun nachgebaut werden
  • [DriveLettersMultiSlotCardReader] gibts nicht mehr, die werden jetzt wie jedes andere USB-Wechsellaufwerk behandelt. Eine Sonderbehandlung einschließlich der BaseFolder-Funktion kann aber leicht über den Geräte-Typ nachgebildet werden
  • Alle Abschnitte gelten nur für USB-Laufwerke, für andere Typen muß ein Bus-Typ konfiguriert werden.


    Beispiele für die Umstellung

    ALT (V3.x)                             Neu (ab V4.0)
    ----------------------------------------------------------------------------

    USBDLM.INI auf dem Laufwerk            [DriveLetters1]
                                           FileExists=%drive%\usbdlm.ini
                                           Letters=%drive%\usbdlm.ini


    [MultiSlotCardReaders]                 [DriveLetters5]
    BaseFolder=C:\CardReader               DeviceType=MSCR
                                           Letter1=C:\CardReader\%DevName%

    [DriveLettersSize1]                    [DriveLetters10]
    MinSizeMB=10000                        MinVolumeSize=10GB
    Letter1=X                              Letter1=X

    [DriveLettersFirewire]                 [DriveLetters20]
    Letter1=X                              BusType=Firewire
                                           Letter1=X

    [DriveLettersCDROM]                    [DriveLetters25]
    Letter1=X                              DriveType=CDROM
                                           Letter1=X

    [DriveLettersU3AutoRun]                [DriveLetters30]
    Letter1=X                              DriveType=CDROM
                                           DeviceType=U3
                                           Letter1=X

    ;ein USB-Laufwerk:
    [DriveLettersDeviceID1]                [DriveLetters40]
    DeviceID1=Corsair Flash Voyager        DeviceID1=Corsair Flash Voyager                                       
    Letter1=X                              Letter1=X

    ;ein ATA-Laufwerk:
    [DriveLettersDeviceID1]                [DriveLetters45]
    DeviceID1=IC35L120AVV207-0             DeviceID1=IC35L120AVV207-0
    Letter1=X                              BusType=ATA
                                           Letter1=X

    [DriveLettersUsbPort1]                 [DriveLetters50]
    PortName=3-1-1                         PortName=3-1-1
    Letter1=X                              Letter1=X


    [Settings]                             [BalloonTips]
    ShowBalloonTips                        Enabled
    BalloonTipTimeout                      Timeout
    ShowSizeInBalloons                     ShowSize
    BalloonWaitForLastVolume               WaitForLastVolume

    [NoBallonsFor]                         [BalloonTipsExclude]

    [Settings]                             [Settings]
    AutoRunEnabled=1                       AutoRunInf=1


    EjectServer                            discontinued





    History



    V4.2.3 (14. September 2008)
  • Bugfix: Das Ausführen von [OnArrival] konnte seit V4.0 trotz Einstellung Force=1 durch Halten der Shift-Taste übergangen werden
  • Bugfix: Das Ausführen der autorun.inf Open-Zeile wurde seit V4.2 standardmäßig ohne Admin-Rechte gemacht (AutoRunInfRestricted war standardmäßig aktiviert)
  • Bugfix: [NoMediaNoLetterInclude] hat meist nicht funktioniert

    V4.2.2 (17. August 2008)
  • Bugfix: [OnArrival], [OnRemoval] funktioniert wieder ohne Angabe eines Arbeitsverzeichnisses wenn das Laufwerk keinen Mount-Punkt hat
  • Bugfix: [OnRemoval] funktioniert wieder ohne Angabe eines Arbeitsverzeichnisses
  • Bugfix: [OnRemoval] wird beim Entfernen einer Karte aus einem Kartenleser ausgelöst
  • Bugfix: Neue BusTypes SD und MMC (Laptop-Kartenleser) funktionieren
  • Bugfix: Virtuelle Laufwerke der Vista "Volumen-Schattenkopie" bekommen keinen Laufwerksbuchstaben mehr
  • Bugfix: Verzögerung beim Herunterfahren von Windows beseitigt

    V4.2.1 (19. April 2008)
  • Bugfix: Bei autorun.inf, [OnArrival] usw. ist das Stammverzeichnis wieder das aktuelle Verzeichnis

    V4.2.0 (12. April 2008)
  • Bugfix: Probleme mit NTFS-Mountpunkten länger als 51 Zeichen behoben
  • Bugfix: AutoRun-Programme schafften es unter Vista nicht in den Vordergrund
  • Neu/Bugfix: Auch nicht verbundene Netz-Laufwerke werden berücksichtigt
  • Neu: NoMediaNoLetter funktioniert unter Windows 2000
  • Neu: Fast alle Einstellungen werden ohne Neustart des USBDLM-Dienstes wirksam
  • Neu: Wildcards bei vielen Konfigurations-Parametern möglich
  • Neu: Bestimmte Laufwerke können komplett ignoriert werden
  • Neu: Laufwerke und sonstige Geräte können aus "Hardware sicher entfernen" entfernt werden
  • Neu: Richtlinie "Für Geschwindigkeit optimieren" kann für USB-Laufwerke gesetzt werden
  • Neu: Beim AutoRun können USBDLM-Variablen dem ausgeführten Programmen als Umgebungsvariablen zur Verfügung gestellt werden
  • Neu: Beim AutoRun kann das Programm ohne Admin-Rechte ausgeführt werden (falls der Nutzer Admin ist), oder auch im Kontext "Local System", falls die Rechte des angemeldeten Nutzers nicht ausreichen
  • Neu: Ungenutzte NTFS-Mountpunkte können beim Start des Dienstes entsorgt werden

    V4.1.0 (19. Oktober 2007)
  • Bugfix: Die letzten zwei Zeilen der USBDLM.INI wurden ignoriert (zwei oder mehr leere Zeilen am Ende haben geholfen...)
  • Bugfix: OnRemoval funktioniert auch beim Entnehmen einer Karte aus einem Kartenleser
  • Bugfix: Auch mit NoMediaNoLetter=0 hat sich USBDLM für einige Benachrichtigungen registriert, unter Vista64 wurde dadurch das "Vorbereiten zum sicheren Entfernen" verhindert
  • Bugfix: USBDLM-Dienst unter Vista nicht mehr als "interaktiv" gekennzeichnet -> keine Fehlermeldungen mehr im Syslog
  • Workaround: NoMediaNoLetter funktioniert unter Vista64
  • Neu: NoMediaNoLetter kann feiner abgestuft werden
  • Neu: NoMediaNoLetter kann für einzelne Geräte erzwungen werden per Abschnitt [NoMediaNoLetterInclude] (analog zu [NoMediaNoLetterExclude])
  • Neu: Laufwerksbuchstaben-Liste in Kurz-Notation, z.B. Letters=R,X,Y,Z
  • Neu: User=- als Kriterium für "kein Nutzter angemeldet"

    V4.0.2 (26. August 2007)
  • Bugfix: Die in eine Datei umgeleiteten Ausgaben von ListUsbDrives hatten ein falsches Format für den Zeilenvorschub, das der Windows Editor nicht vernünftig anzeigen kann
  • Bugfix: AutoRun-Ereignisse für Laufwerke ohne Laufwerksbuchstaben funktionierten nur mit dem zusätzlichen Kriterium Letter=-
  • Bugfix: Unter Windows 2000 haben Partitionsnummern und Balloontips bei Festplatten mit mehreren Partitionen nicht funktioniert

    V4.0.1 (20. Juli 2007)
  • Bugfix: "ExcludedLetters" hat meist nicht funktioniert
  • Bugfix: ListUsbDrives konnte ohne Admin-Rechte nicht alle Informationen anzeigen

    V4.0.0 (15. Juli 2007)
  • Neu: Neues Format für die USBDLM.INI, damit keine festen Prioritäten, mehr Möglichkeiten
  • Neu: LW-Buchstaben abhängig von aktiven Nutzer, dessen Gruppe oder dessen Admin-Status
  • Neu: AutoRun beim Einlegen eines Mediums (auch CD/DVD)
  • Neu: AutoRun-Ereignisse abhängig von allen Kriterien anhand derer USBDLM Laufwerksbuchstaben vergibt
  • Neu: AutoRun beim "Vorbereiten zum sicheren Entferenen" und nach dem Entfernen eines Laufwerks
  • Neu: Balloontip-Texte in verschiedenen Sprachen integriert
  • Neu: AutoRun beim Klick auf den BalloonTip
  • Neu: Laufwerks-Ereignisse ins Windows System-Protokoll


    V3.4.2 (9.5.2007)
  • Bugfix: mehrere (falsche) Buchstaben im Balloon-Tip angezeigt, wenn Hardwareerkennung unvollständig
  • Bugfix: Erkennung von U3-Laufwerken verbessert

    V3.4.1 (1.5.2007)
  • Bugfix: V3.4.0 basiert auf altem Code - alle für V3.4.0 versprochenen Funktionen gehen jetzt wirkich...
  • Bugfix: open= in autorun.inf geht jetzt auch ohne Pfadangabe wenn die auszuführende Datei auf dem angeschlossenen Laufwerk liegt

    V3.4.0 (18.4.2007)
  • Bugfix: Absturz bei mehr als 10 Laufwerken am selben Controller, z.B. bei virtuellen CD-ROMs
  • Bugfix: Windows Explorer hat in der Baumansicht Laufwerk u.U. ohne Namen angezeigt
  • Neu: LW-Buchstaben abhängig von der LW-Größe auch abh. von der Größe des Datenträgers
  • Neu: LW-Buchstaben abhängig vom Laufwerks-Namen ("Volume Label")
  • Neu: LW-Buchstaben abhängig von der Geräte-ID kann IDs aus externer Datei laden

    V3.3.1 (20.3.2007)
  • Bugfix: Möglicher Absturz auf Rechnern mit HyperThreading oder meheren CPU-Kernen
  • Bufgix: Errorlevel bei der Installation mit -silentinstall war immernoch 'falschrum' - jetzt 0 bei Erfolg
  • Neu/Fix: das Entfernen von Laufwerksbuchstaben für NoMediaNoLetter wir leicht verzögert gemacht, um vereinzelte Probleme mit dem Windows Explorer zu vermeiden
  • Neu/Fix: Beim Zuordnen von Laufwerksbuchstaben für NoMediaNoLetter wird das verzögert an den Windows Explorer gemeldet, da er sonst im Verzeichnisbaum den Laufwerksnamen nicht anzeigen will
  • Neu/Fix: Bei Deinstallation und NoMediaNoLetter=1 werden Laufwerksbuchstaben von Cardreadern wiederhergestellt


    V3.3.0 (08.02.2007)
  • Bugfix: Errorlevel bei der Installation waren 'falschrum' - jetzt 0 bei Erfolg
  • Neu: kein Problem mit AutoRun mehr unter Vista und Windows 2000
  • Neu: Installation, Deinstallation, Start und Stop fordern bei Bedarf Admin-Rechte an
  • Neu: AutoRun kann über einen Schlüssel abgesichert werden
  • Neu: Kein LW-Buchstabe für Laufwerke die keinen Buchstaben haben und TrueCrypt-Container sind
  • Neu: viel Feinschliff :-)
  • Neu: statt des guten alten HLP-Format die Hilfe jetzt als CHM, weil Vista HLP standardmäßig nicht unterstützt


    V3.2.0 (11.12.2006)
  • Bugfix: DeleteMountpointOnRemoval funktionierte nicht seit V3.0
  • Neu: 'kein Buchstabe' kann konfiguriert werden, z.B. um bestimmte Laufwerke loszuwerden oder um zu verhindern, daß Nutzer darauf zugreifen
  • Neu: Laufwerksbuchstaben können abhängig von der Geräte-ID des Laufwerks konfiguriert werden
  • Neu: BallonTips können für bestimmte Laufwerke deaktiviert werden

    Hinweis: Diese Version stand bis 6.1.2006 mit der falschen Versionsnummer 3.1.6.1beta zum Download.


    V3.1.0 (6.11.2006)
  • Bugfix: Balloontips funktionierten nicht für den zweiten angemeldeten Nutzer bei 'schneller Benutzerumschaltung' unter XP und generell unter Vista
  • Bugfix: Die Autorun-Funktion hat Programm im Kontext 'Local System' statt im Kontext des aktiven Nutzers gestartet
  • Neu: Laufwerksbuchstaben für USB-Floppies

    V3.0.3 (22.10.2006)
  • Bugfix: Mit NoMediaNoLetter=1 ist USBDLM V3.0.2 beim Start abgestürtzt...
  • Bugfix: Erkennen von Konflikten mit Netz-Laufwerken beim Start hat u.U. nicht funkiontiert
  • Neu: Multislot-CardReader mit nur zwei Slots werden als solche erkannt, wenn sie wenn sie zwei Slots haben und 'reader' im Geräte-Namen haben
  • Neu: IDE- und PCI-CardReader sollten erkannt werden

    V3.0.2 (16.10.2006)
  • Bugfix: Mit NoMediaNoLetter=1 verloren USB-Floppies ihren Laufwerksbuchstaben, wenn sie ohne eingelegtes Medium angeschlossen wurden         

    V3.0.1 (7.10.2006)
  • Bei AutoRun und RunOnArrival wird das neue Laufwerk zum aktuellen Verzeichnis gemacht, so daß Programme oder Batch-Dateien dort gefunden werden         

    V3.0.0 (3.10.2006)
  • Anwenden der Einstellungen beim Start des Dienstes
  • Über Abschnitt [ExcludedLetters] können Buchstaben für die Nutzung durch USB-LWs ausgeschlossen werden
  • Lesen von weiteren [ExcludedLetters] aus einer externen USBDLM.INI, z.B. von einen Serverkann
  • Behandlung von U3-Autorun-Laufwerken
  • Ausführen der open= Zeile in der autorun.inf auf Wechseldatenträgern
  • Globales AutoRun beim Anschließen eines beliebigen USB- oder Firewire-Laufwerks
  • Balloon-Tip mit Informationen über die zugeordnenten Mount-Punkte


    V2.4.4 (7.9.2006)
  • Anpassung: Ein USB-Gerät das zwei Laufwerke enthält, wird nicht mehr als Multislot-Cardreader eingestuft (erst ab drei Laufwerken) 

    V2.4.3 (28.8.2006)
  • Bugfix: Unter Windows 2000 gabs eine Fehlermeldung 'Datenträger einlegen'  wenn ein USB-Laufwerk ohne eingelegtes Medium angeschlossen wurde
  • Neu/Fix: Dienst-Name geändert von 'USB Drive Letter Manager' in 'USBDLM' 

    V2.4.2 (16.6.2006)
  • Bugfix: bei V2.4.1 konnte der Dienst auf manchen Rechnern beim Systemstart nicht gestartet werden
  • Log-Datei zum Debuggen kann aktiviert werden
  • kann als 'Eject-Server' für das Kommandozeilen-Tool EjectMedia dienen

    V2.4.1 (11.6.2006)
  • USB-Floppy-Laufwerke werden ignoriert
  • Problem mit doppelt angelegten Mount-Points für Multislot-Cardreader behoben
  • Tipp-Fehler im Dienst-Namen korrigiert ('USB drive letter mananger')
  • Errorlevel nach -install, -silentinstall usw. korrigiert

    V2.4 (21.5.2006)
  • erkennt neue USB-Laufwerk auch dann, wenn sie keinen Mount-Punkt bekommen haben - damit funktioniert auch das Mounten in NTFS-Order vernünftig
  • auf Wunsch Löschen von als Mount-Punkt benutzten NTFS-Ordnern beim Entfernen des Laufwerks
  • Mounten in NTFS-Ordner anhand des Geräte- oder Laufwerks-Namens
  • Laufwerksbuchstaben für USB-CD/DVD-Laufwerke

    V2.3 (5.5.2006)
  • erkennt Netz- und Subst-Laufwerke des angemeldeten Nutzers und remountet ggf. auf den nächsten wirklich freien Buchstaben

    V2.2.2 (18.4.2006)
  • funktioniert auch mit Laufwerken die nach dem Anschließen mehr als 10 Sekunden brauchen bis der Laufwerksbuchstabe erscheint

    V2.2.1 (2.4.2006)
  • funktioniert wieder unter Windows 2000 (V2.2 tat das nicht...)

    V2.2 (29.3.2006)
  • funktioniert unter Windows Vista
  • Suche nach c't USB Agent standardmäßig deaktiviert

    V2.1 (19.3.2006)
  • Vergabe der LW-Buchstaben abhängig vom USB-Port funktioniert auch mit USB-Laufwerken die als 'Lokale Datenträger' eingebunden werden
  • Ummounten von Multislot-Cardreadern auch auf Laufwerks-Buchstaben oder Mount-Points

    V2.0 (7.3.2006)
  • Vergabe der LW-Buchstaben abhängig vom USB-Port
  • Ummounten von Multislot-Cardreadern in einen NTFS-Ordner
  • Statt Laufwerks-Buchstaben sind auch leere NTFS-Ordner als Mount-Points möglich (experimentell)


    V1.1.1 (17.1.2006)
  • Fehler bei der Erkennung von USB und Firewire behoben der eine 'Access Violation' verursachte

    V1.1 (15.1.2006)
  • Einige Timeouts verlängert
  • Erkennung von USB und Firewire funktioniert auch unter Windows 2000

    V1.0 (10.1.2006)
  • Vergabe der LW-Buchstaben abhängig von der Datenträger-Größe möglich
  • Ausschluß-Liste für LW-Buchstaben, um eine USBDLM.INI auf dem angeschlossenen Datenträger
  • zu 'überstimmen'
  • Ausschluß-Liste für Datenträger-Bezeichnungen
  • Kein Ummounten, wenn auf dem Laufwerk eine usbagent.inf liegt und der c't USB Agent läuft
  • Nur noch für Nutzung im privaten und Bildungs-Bereich Freeware

    V0.6 (15.12.2005)
  • Vorhandensein eines Mediums im Laufwerk wird nicht mehr an dessen Seriennummer festgemacht, da
  • sich gezeigt hat, daß Sticks ab Werk oft keine haben

    V0.5 (24.10.2005)
  • Kümmert sich nur noch um Laufwerke, die Typ 'DRIVE_FIXED' oder 'DRIVE_REMOVABLE' sind und
  • wechselbare Medien haben oder Hotplug-Geräte sind. Letzterer Test funktioniert nur unter XP...

    V0.4 (5.9.2005)
  • Kümmert sich auch um Laufwerke mit Typ 'DRIVE_FIXED' (bisher nur 'DRIVE_REMOVABLE')

    V0.3 (25.8.2005)
  • Erste veröffentlichte Version




    Neue Standard-Buchstaben für USB-Sticks und Festplatten



    In den Abschnitten [DriveLetters] und [DriveLetters1] bis [DriveLetters99]werden neue Standard-Buchstaben für USB-Festplatten und Sticks festgelegt.

    Beispiel:

    [DriveLetters]
    Letter1=U
    Letter2=V
    Letter3=W

    Oder in Kurznotation:

    [DriveLetters]
    Letters=U,V,W

    Da im Abschnitt keine Kriterien angegeben sind, kommen die Standard-Kriterien zum Zuge, das sind

    BusType=USB

    DriveType1=REMOVABLE
    DriveType2=FIXED

    Der Abschnitt ist also für USB-Wechseldatenträger und USB-Festplatten zutreffend.


    Die Laufwerksbuchstaben können auch aus einer externen INI-Datei gelesen werden, z.B. auf dem angeschlossenen Laufwerk:

    [DriveLetters]
    Letters=%drive%\usbdlm.ini


    Man kann auch beides kombinieren - die externe Datei hat Vorrang:

    [DriveLetters]
    Letters=%drive%\usbdlm.ini
    Letter1=U
    Letter2=V

    In der externen INI-Datei ist nur ein einfacher Abschnitt [DriveLetters] ohne Kriterien zulässig, wie der im ersten Beispiel.

    Soll ein Abschnitt nur zuständig sein, wenn die USBDLM.INI auf dem Laufwerk vorhanden ist, brauchts ein eintsprechendes Kriterium:

    [DriveLetters10]
    FileExists=%drive%\usbdlm.ini
    Letters=%drive%\usbdlm.ini






    Kein Medium, kein Buchstabe



    Der typische 20 in 1 Cardreader verbrät für jeden Karten-Slot einen kostbaren Laufwerks-Buchstaben - ob man eine Karte dafür besitzt oder nicht. Und man weiß eh nie, welcher Buchstabe zu welchem Slot gehört. Also weg mit den Buchstaben und genau dann einen zuordnen, wenn ein Medium eingelegt wird:

    [Settings]
    NoMediaNoLetter=1

    Um wirksam zu werden, muß das betreffende Gerät neu angeschlossen oder der USBDLM-Dienst neu gestartet werden.

    Unter Windows 2000 funktioniert das leider nicht, weil das Sytem die notwendigen Benachrichtigungen nicht unterstützt.


    Unterstützt werden nur Wechseldatenträger, aber keine Floppies oder CD-ROMs. Außerdem sind Laufwerke ausgeschlossen, die "iomega" im Namen haben, da mir diese Funktion für ZIP- und JAZ-Drives ungeeignet erscheint.

    NoMediaNoLetter=0 -> kein Laufwerk
    NoMediaNoLetter=1 -> nur Multislot-Cardreader
    NoMediaNoLetter=2 -> auch Singleslot-Cardreader
    NoMediaNoLetter=3 -> alle Wechseldatenträger

    Singleslot-Cardreader lassen sich nicht sicher erkennen. USBDLM versucht es anhand einiger charakteristischer Zeichen im Gerätenamen, wie "flash", "card", "reader" und einigen anderen. Wenn ein Kartenleser nicht als solcher erkannt wird, entweder NoMediaNoLetter=3 setzten oder einen Abschnitt [NoMediaNoLetterInclude] nutzen, siehe unten.


    Buchstaben kommen immer wieder

    Tauchen die Buchstaben hartnäckig immer wieder auf, ist eine andere Software am Werk, die die Buchstaben bei passender Gelegenheit überprüft und ggf. zuordnet.
    Bekannt dafür ist das U3 Launchpad auf U3-Sticks (die U3launch.exe auf dem Pseudo-CDROM).
    Workaround: Keine Admin-Rechte für das U3-Launchpad - dann kann es keine Laufwerksbuchstaben ändern. Entweder als "Eingeschränkter Nutzer" arbeiten, oder das U3-Lauchpad ohne Admin-Rechte starten - das kann USBDLM erledigen:

    [OnArrival]
    DriveType=CDROM
    FileExists=%drive%\u3launch.exe
    open=%drive%\u3launch.exe
    restricted=1

    Die aktuelle Version des U3-Launchpads 1.6 funktioniert leider nicht ohne Admin-Rechte...


    Geräte von dieser Funktion ausschließen

    Mit manchen Geräten gibt es Probleme. USBDLM wird dann mit Nachrichten geflutet oder es nimmt einem Gerät den Buchstaben weg, weil es zunächst wie ohne eingelegten Datenträger erscheint.

    Beispiel zum Ausschließen des Apple iPod:

    [NoMediaNoLetterExclude]
    DeviceID1=ven_apple&prod_ipod

    Das ist bereits fest eingebaut, weil der iPod ein erprobtes Problem-Gerät ist...

    Außerdem sind Geräte ausgeschlossen, die "Iomega", "ZIP" oder "JAZ" enthalten, da für solche floppy-artigen Laufwerke NoMediaNoLetter nicht angemessen wäre...



    Funktion für bestimmte Geräte erzwingen

    Beispiel für ein altes Iomega IDE ZIP-Drive und ein ATAPI-CDROM:

    [NoMediaNoLetterInclude]
    DeviceID1=IDE\DISKIOMEGA_ZIP_100
    DeviceID2=IDE\CDROMHL-DT-ST_DVDRRW_GWA-4161B

    Beim Einlegen eines Mediums ordent USBDLM dann den ersten freien Buchstaben zu. Soll es ein bestimmter sein, muß man ihn entsprechend konfigurieren:

    [DriveLetters10]
    DeviceID=IDE\DISKIOMEGA_ZIP_100
    Letter=Z

    [DriveLetters12]
    DeviceID=IDE\CDROMHL-DT-ST_DVDRRW_GWA-4161B
    Letter=L




    LW-Buchstaben abhängig von bestimmten Kriterien



    Ab V4.0 kann man die Buchstaben abhängig von einer Vielzahl an Kriterien vergeben. 

    Man braucht dann mehrere Abschitte [DriveLettersX], in denen jeweils andere Kriteriten definiert sind. 
    Die Abschnitte werden von Nummer 1 an aufwärts bis 99 eingelesen. Zum Schluß noch der Abschnitt [DriveLetters] (ohne Nummer).

    Der erste Abschnitt mit passenden Kriterien wird verwendet (und nur dieser). Das bedeutet, daß man immer vom speziellen Fall aufwärts zu den allgemeineren konfiguriert. Man benutzt am besten Abschnitts-Nummern in 10er-Schritten - dann kann man problemlos mal einen einfügen ohne neu numerieren zu müssen.

    Standard-Kriterien sind:
    BusType=USB
    und
    DriveType1=REMOVABLE
    DriveType2=FIXED

    Das heißt, wenn keine Kriterien angegeben werden, ist ein Abschnitt für alle USB-Sticks und USB-Festplatten zutreffend, was dem Verhalten von USBDLM bis V3.x entspricht. Abweichend von V3.x sind Multslot-Cardreader nicht mehr ausgenommen.

    Gibt man einen anderen BusType bzw. DriveType an, wird die jeweile Vorgabe natürlich außer Kraft gesetzt.

    Ein paar einfache Beipiele:

    1. FireWire-Laufwerke auf F, USB-Laufwerke ab 10GB auf U, alle anderen USB-Sticks- und Platten auf W oder Z:

    ;FireWire auf F:
    [DriveLetters10]
    BusType=FireWire
    Letter1=F

    ;USB >10GB auf U:
    [DriveLetters20]
    MinDiskSize=10GB
    Letter1=U

    ;alle übrigen USB-Laufwerke auf W: oder Z:
    [DriveLetters]
    Letter1=W
    Letter2=Z


    2. USB-Multislot-Cardreader auf L, M, N, O; alle anderen USB-Sticks- und Platten auf W oder Z:

    ;MultiSlotCardReader auf L:, M:, N: und O:
    [DriveLetters10]
    DeviceType=MSCR
    Letters=L,M,N,O

    ;alle übrigen USB-Laufwerke auf W: oder Z:
    [DriveLetters]
    Letters=W,Z


    Es können auch mehrere Kriterien gleichen Typs - dann numeriert - angegeben werden. Davon muß dann eines passen.
    Auch mehrere Kriterien verschiedenen Typs sind möglich - dann muß ein Eintrag jeden Typs passen.

    Bsp: USB- und FireWire-Laufwerke ab 10GB auf F:

    [DriveLetters10]
    BusType1=USB
    BusType2=FireWire
    MinDiskSize=10GB
    Letter1=F

    Bsp: CF-Karten im PCMCIA-Slot auf P:

    [DriveLetters10]
    BusType=ATA
    DeviceID=PCI\VEN_1217&DEV_7135
    Letter1=P

    Die DeviceID zeigt ListUsbDrives (die "Ctrl2 Dev ID").

    Die verschiednen Kriterien sind in den folgenden Abschnitten beschrieben.








    Buchstaben abhängig von der Laufwerks-Größe



    Die Laufwerks-Größe kann sowohl auf den gesamten Datenträger (die Disk) als auch auf das einzelne Laufwerk (das Volume) bezogen werden.
    Die Größe wird sinnvollerweise mit Einheit wie KB, MB oder GB versehen, sonst sind Bytes gemeint!
    Die Einheiten verstehen sich 10 hoch n Bytes - ein MB sind also 1.000.000 Bytes
    Eine 40GB-Platte hat typischerweise ein Größe von knapp über 40GB, eine einzelne Partition darauf aber meist nur knapp unter 40GB!
    Wenn die Grenze z.B. bei 40GB liegen soll, also besser etwas weniger angeben, z.B. 39GB.
    Nur ganze Zahlen sind zulässig.

    Es kann jeweils eine maximale oder eine minimale Größe angegeben werden, verfügbare Einträge sind also:
    MinVolumeSize
    MinDiskSize
    MaxVolumeSize
    MaxDiskSize


    Beispiel:

    ;USB-Datenträger ab einschl. 40GB auf U:
    [DriveLetters10]
    MinDiskSize=39GB
    Letter1=U

    ;USB-Partition ab einschl. 10GB auf X:
    [DriveLetters20]
    MinVolumeSize=9GB
    Letter1=X






    LW-Buchstaben abhängig von der Geräte-ID



    Das Vorgeben von Buchstaben abhängig von der Geräte-ID (im folgenden Device-ID genannt) ist etwas unhandlich zu konfigurieren, z.B. so:

    [DriveLetters10]
    DeviceID1=USB\VID_067B&PID_2517
    DeviceID2=USB\VID_1234&PID_5678
    Letter1=U

    [DriveLetters20]
    DeviceID1=USB\VID_9876&PID_5432
    Letter1=X


    Oder etwas weniger kryptisch mit dem Geräte-Namen:

    [DriveLetters10]
    DeviceID1=Corsair Flash Voyager
    Letter1=V


    Die Device-ID muß man sich erstmal ermitteln. Dazu das betreffende Laufwerk anschließen und ListUsbDrives_To_Notepad starten. Als Device-ID kann die 'Drive DevID', 'Ctrl DevID' oder der 'Friendly Name'  verwendet werden, bei ATA-Laufwerken geht zusätzlich die 'Ctrl2 DevID'.

    Der String-Vergleich erfolgt unabhängig von Groß-/Kleinschreibung. Ein beliebiger Teil des Strings kann eine Übereinstimmung ergeben. Es müssen mindestens 8 Zeichen konfiguriert werden.
    Ab V4.2 können alternativ können Wildcards benutzt werden.

    "Drive DevID" ist die Geräte-ID des Laufwerks, "Ctrl DevID" die des im Gerätebaum eine Ebene höher liegenden 'Controllers' (bei USB-Laufwerken z.B. die USB-Bridge, bei ATA-Laufwerken ein logischer IDE-Kanal), und die "Ctrl2 DevID" noch eine Ebene darüber (bei USB-Laufwerken ein USB-Hub oder Root-Hub, bei ATA-Lauferken der IDE-Controller).

    MountPoint     = U:\
    Volume Label   = Voyager_2GB
    Size           = 2.0 GB (NTFS)
    Volume Name    = \\?\Volume{d9e95680-6d80-11db-afb8-000102b35cc3}\
    Drive DevID    = USBSTOR\DISK&VEN_CORSAIR&PROD_FLASH_VOYAGER&REV_1.00\..
    Ctrl  DevID    = USB\VID_067B&PID_2517\6&12115AD4&2&1
    Ctrl2 DevID    = USB\VID_067B&PID_2515\5&1BBE8508&0&1
    Volume DevName = \Device\Harddisk4\DP(1)0-0+25
    Disk DevName   = \Device\000000ae
    Device Number  = 4
    Friendly Name  = Corsair Flash Voyager
    USB Version    = 2.0 (high speed)
    USB Serial     = ---
    USB Port Name  = 5-1-1


    Alle numerierten Einträge sind wie immer von 1 bis 9 möglich. Für eine große Zahl Device-IDs kann auf eine externe Datei verwiesen werden - das spart die lästige Numerierung und läßt sich etwas schneller einlesen:

    [DriveLetters10]
    DeviceIDs=C:\USBDLM_DeviceIDs.txt
    Letter1=V

    In der Text-Datei steht dann je Zeile eine Geräte-ID, ohne Einleitung, ohne Nummer.
    Leerzeilen sind erlaubt, Zeilen die mit einem Semikolon beginnen, sind Kommentare.
    Beispiel:

    ;Stick vom Admin (der Dativ ist dem Genitiv sein Tod)
    USB\VID_067B&PID_2517
    USB\VID_1234&PID_56789

    ;Sticks vom Chef
    USB\VID_9876&PID_5432
    USB\VID_4567&PID_4321

    ;Sticks vom Fußfolk
    USB\VID_3456&PID_3543
    USB\VID_3456&PID_1432



    Nutzung der USB-Seriennummer

    Im oben genannten Beispiel ist die Device-ID 'USB\VID_067B&PID_2517\6&12115AD4&2&1'. In den letzten Teil (hinter dem letzten Schrägstrich) schreibt Windows die USB-Seriennummer. Dummerweise ist der hier verwendete USB-Stick 'Corsair Flash Voyager 2GB' (altes Modell) einer bei dem die USB-Seriennummer eingespart wurde. Deshalb wurde dieser Teil der Device-ID von Windows generiert, was am mehrfachen Vorkommen des & Zeichens zu erkennen ist.

    Bei Geräten, die eine Seriennummer haben, kann man den ganzen String verwenden oder einfach nur die Seriennummer:

    [DriveLetters10]
    DeviceID1=1234567890ABCD
    Letter1=V

    Wenn man dann noch Letter1=-- für alle anderen USB-Laufwerke ( [DriveLetters] ) konfiguriert, hat man den einzigen funktionierenden USB-Stick und ist plötzlich ganz wichtig. USB-Floppies und CD-ROMs sollten dann auch gesperrt werden:

    [DriveLetters]
    DriveType1=floppy
    DriveType2=cdrom
    DriveType3=removable
    DriveType4=fixed
    Letter=--

    Oder kurz:

    [DriveLetters]
    DriveType=any
    Letter=--


    Bei billigen Kartenlesern und manchen USB-Festplatten sind die Seriennummern aller Exemplare identsch - ein Verstoß gegen die USB-Massenspeicher-Spezifikation (oder eine sehr eigenwillige Interpretation), siehe auch hier:
    http://www.uwe-sieber.de/usbtrouble.html









    LW-Buchstaben abhängig vom USB-Port



    USB-Portnamen zu ermitteln ist recht aufwendig und kann bei einer großen Anzahl von USB-Ports durchaus ein bis zwei Sekunden dauern. Also nur benutzen, wenn es wirklich sein muß...

    Das Ganze ist etwas unhandlich zu konfigurieren, z.B. so:

    [DriveLetters10]
    PortName=3-2
    Letter1=U
    Letter2=R
    Letter3=

    ;für mehrere Ports, z.B. alle an einem Hub der an 5-1 hängt
    [DriveLetters20]
    PortName1=5-1-1
    PortName2=5-1-2
    PortName3=5-1-3
    PortName4=5-1-4
    Letter1=X
    Letter2=
    Letter3=

    Oder kurz unter Nutzung von Wildcards beim PortName:

    [DriveLetters20]
    PortName1=5-1-?
    Letter1=X
    Letter2=
    Letter3=

    Den Portnamen muß man sich erstmal ermitteln: Dazu an die betreffenden Ports ein USB-Laufwerk anschließen und ListUsbDrives starten, wo man dann die Port-Namen ablesen kann. ListUsbDrives gibt für jedes USB-Laufwerk sowas aus:

    MountPoint  = U:\
    VolumeLabel = VOYAGER1GB
    Size        = 991 MB
    MultiReader = no
    Drive Type  = removable drive
    DOS Device  = \Device\Harddisk8\DP(1)0-0+17
    Device Name = Corsair Flash Voyager
    USB Version = 2.0 (high speed)
    Serial      = ---
    USB Port    = 3-2

    Für den Port, an dem dieses Laufwerk angeschlossen ist, wäre die Einstellung für 'PortName' 3-2.
    Wenn noch ein USB-Hub dazwischen ist, wäre ein typischer Port-Name 3-1-1, bei zwei Hubs 3-1-1-1 usw.
    7-Port-Hubs sind manchmal zwei hintereinander geschaltete 4-Port-Hubs - dann nicht wundern, wenn bei 4 Ports ein Glied zuviel in der Kennung steht.

    Bei USB 2.0 hat jeder physische USB-Port zwei Inkarnationen - eine für USB 1.1 und eine für USB 2.0.
    Mit Microsofts UVCView kann man sich ein Bild machen.

    Es gibt keine sichere Möglichkeit zu bestimmen, welche USB1- mit welcher USB2-Inkarnation den selben physichen Port teilt. Um für USB1 und USB2-Laufwerke an einem Port einen festen Laufwerks-Buchstaben zu erhalten, muß man beide Port-Namen ermitteln, indem man ListUsbDrives einmal mit angeschlossenem USB1- und einmal mit USB2-Laufwerk ausführt.
    Den zweiten Port-Namen kann man einfach - wie oben gezeigt - als weiteren 'PortNameX' eintragen.
    Aber wer hat schon USB1-Laufwerke...


    Unter Windows 2000 sind insbesondere USB-Controller auf PCI oder PCMCIA-Karten gelegentlich 'abweichend' ins System eingebunden. ListUsbDrives und USBDLM können hier die Portnamen nicht ermitteln.





    Buchstaben abhängig vom Laufwerks-Namen



    Der Laufwerks-Name (auch "Datenträger-Bezeichnung", "Volume Label") ist das, was man im Windows Explorer bei Rechts-Klick auf ein Laufwerk -> Eigenschaften im erscheinenden Dialog eingeben kann.
    Das was der Windows Explorer in Laufwerksliste als Namen anzeigt kann sowohl die Datenträger-Bezeichnung als auch eine Einstellung aus der Registry sein. Das was man beim Einfach-Klick auf ein Laufwerk als Name eingeben kann ist nicht das Volume-Label sondern nur ein Anzeige-Name der in der Registry hinterlegt wird.

    Beispiel:

    [DriveLetters10]
    VolumeLabel1=Montag
    VolumeLabel2=Mittwoch
    VolumeLabel3=Freitag
    Letter1=U

    [DriveLetters20]
    VolumeLabel1=Dienstag
    VolumeLabel2=Donnerstag
    VolumeLabel3=Samstag
    Letter1=X

    Laufwerke die Montag, Mittwoch oder Freitag heißen, landen so auf U, Dienstag, Donnerstag, Samstag auf X.


    Wildcards können benutzt werden:

    [DriveLetters30]
    VolumeLabel1=Backup?
    Letter1=X

    Würde z.B. für Backup1, Backup2 usw. passen.









    Laufwerks-Buchstaben abhängig vom Laufwerks-Typ



    Folgende für USBDLM relevanten Laufwerks-Typen (DriveType) sind definiert:

    FLOPPY      Diskettenlaufwerke
    REMOVABLE   sonstige Wechseldatenträger, z.B. Kartenleser, aber auch die meisten USB-Sticks
    FIXED       Festplatten
    CDROM       CD/DVD-Laufwerke
    UNKNOWN     unbekannt, manche Kartenleser in Laptops
    RAMDISK     RAM-Disk (viele RAM-Disks erscheinen als FIXED)
    ALL / ANY   Beliebiger Typ ( Vorsicht! )

    Beispiel für USB-CD-ROM auf R:

    [DriveLetters10]
    DriveType=CDROM
    Letter1=R


    Wenn kein DriveType angegeben ist, gilt für einen Abschnitt die Vorgabe REMOVABLE oder FIXED, also Sticks, Cardreader,  Festplatten und sonstige USB-Wechsellaufwerke wie USB-ZIP, USB-JAZ, USB-MO...


    Sollen alle Laufwerks-Typen zutreffend sein, kann kurz "ALL" konfiguriert werden. Um z.B. für alle Nicht-Admins für alle USB-Laufwerke den Buchstaben wegzunehmen konfiguriert man:

    [DriveLetters10]
    UserGroup=Administratoren
    Letter1=X
    Letter2=Y
    Letter3=Z

    ;keine USB-Laufwerke für alle anderen
    [DriveLetters90]
    DriveType=ALL
    Letter1=--


    Niemals sowas konfigurieren:

    ;all others
    [DriveLetters90]
    BusType=ALL
    DriveType=ALL
    Letter1=-

    Das würde die Buchstaben aller Laufwerke entfernen, ob USB oder nicht ist egal dank BusType=ALL.


    Siehe auch Buchstaben abhängig vom aktiven Nutzer.




    Laufwerks-Buchstaben abhängig vom Geräte-Typ



    Der Geräte-Typ ist etwas USBDLM-spezifisches, um spezielle Geräte gesondert behandeln zu können.

    Definiert sind:
  • MSCR             -> Multislot-Cardreader
  • U3               -> U3-Stick oder eine Festplatte mit virtuellem CDROM, z.B. für Verschlüsselungs-Software
  • Floppy           -> Disketten-Laufwerk
  • CardReader       -> Laufwerk mit 'Reader' oder anderen Zeichenketten im Namen die darauf hinweisen...
  • FlashCardReader  -> Laufwerke mit 'Card' oder 'Flash' im Gerätenamen
  • TrueCrypt        -> Laufwerk, das ein TrueCrypt-Container ist (oder Container einer anderen Verschlüsselungs-Software)


    ListUsbDrives zeigt den oder die zutreffenden Geräte-Typen an.


    Beispiel für Multislot-Cardreader auf L, M, N, O

    [DriveLetters10]
    DeviceType=MSCR
    Letters=L,M,N,O

    Beispiel für Multislot-Cardreader in ein NTFS-Verzeichnis und Nutzung des Geräte-Names (entspricht der Einstellung "BaseFolder" von USBDLM bis V3.x)

    [DriveLetters10]
    DeviceType=MSCR
    Letter1=C:\CardReader\%DevName%

    Unter C:\CardReader (der Ordner muß vorhanden sein) werden dann Ordner anhand der Gerätenamen der Slots angelegt, z.B. 'USB2.0 CF_MD', 'USB2.0 SD_MMC' usw., vorrausgesetzt, der Reader hat für seine Slot 'sprechende' Gerätenamen wie die eben genannten. Bei Ramsch-Readern heißen schon mal alle Slots gleich, z.B. 'USB USB', 'Generic USB' oder 'General Flash Disk' - dann hängt USBDLM notgedrungen Ziffern an, wenn es der letzte konfigurierte Mount-Punkt ist, sonst wird der nächste probiert.


    USBDLM erkennt einen Multislot-Cardreader als solchen, wenn er drei oder mehr Slots hat. Außderdem werden USB-Reader mit zwei Slots als Multislot-Cardreader erkannt, wenn sie 'reader' oder 'card' und 'flash' im Gerätenamen haben.
    Nicht-USB-Cardreader, wie sie oft in neueren Laptops anzutreffen sind, werden standardmäßig nicht behandelt. Das läßt sich aber über die Geräte-ID plus Bus-Typ erzwingen.


    Beispiel zum Verstecken von Laufwerken, die als TrueCrypt-Container genutzt werden:

    [DriveLetters10]
    DeviceType1=TrueCrypt
    Letter1=-

    Die Erkennung von TrueCrypt-Volumes funktioniert nur solange TrueCrypt das Volume noch nicht gemountet hat, da TrueCrypt sich exclusiven Zugriff gönnt und USBDLM das Volume dann nicht mehr testen kann.

    Beispiel zum Verstecken von U3-AutoRun-CD-ROMs:

    [DriveLetters10]
    DriveType=CDROM
    DeviceType=U3
    Letter1=-


    U3 ist ein Standard für USB-Sticks, der es erlaubt, auf einem USB-Stick alle Einstellungen, Programme und Daten zu speichern, so daß ein Anwender auf Fremd-Rechnern arbeiten kann, ohne auf diesem Spuren davon zu hinterlassen. Dazu soll beim Anschließen des Stick automatisch das 'U3-Launchpad' starten - ein Startmenü, das sich im Systray einnistet. Da Windows XP die Zeile open= in der autorun.inf aber nur auf CD-ROM-Laufwerken standardmäßig ausführt, hat man U3-Sticks kurzerhand ein zusätzliches virtuelles CD-ROM-Laufwerk mit einer autorun.inf und dem U3-Startprogramm verpaßt. Das ist das oben genannte 'U3-Autorun-Laufwerk'. Tolle Lösung, die gerechterweise unter Vista nicht mehr ohne Rückfrage funktioniert.
    Will man davon nix wissen, konfiguriert man einfach 'kein Laufwerksbuchstabe' als Mount-Punkt, wie oben gezeigt. Dann geht dafür kein Autorun mehr und es wird kein Laufwerksbuchstabe verschwendet.

    USBDLM sieht alles als U3 was ein CDROM und ein normales Laufwerk auf einem USB-Gerät vereint. So findet sich ein virtuelles CDROM auch auf Laufwerken mit Verschlüsselungs-Funktion oder auf Werbe-Sticks.

    Will man das CD-ROM von U3-Sticks loswerden, aber das einer Festplatte behalten, muß man dieses virtuelle CD-ROM in einem Abschnitt mit niedrigerer Nummer abfangen:

    [DriveLetters10]
    DeviceID=DeviceID des CDROM-Laufwerks
    DriveType=CDROM
    DeviceType=U3
    Letter1=R

    Um einen U3-Stick in einen normalen zu verwandeln, bietet U3 übrigens ein Uninstall-Tool an:
    http://u3.com/uninstall

    Damit kann man auch seine eigene ISO-Datei zum U3-Autorun-Laufwerk machen. Ein grandioses Einfallstor für Schadsoftware auf zum zufällig finden hinterlassenen USB-Sticks...




    LW-Buchstaben abhängig vom Bus-Typ



    Mit Bus-Typ ist die Anschluß-Art des Laufwerks gemeint, wie USB, FireWire, SCSI usw.

    Wenn kein BusType konfiguriert ist, gilt der Standard BusType=USB, Abschnitte ohne BusType sind also nur für USB-Laufwerke wirksam.

    ListUsbDrives zeigt den BusType aller Laufwerke an, wenn es mit Parameter -a (wie alle) gestartet wird. Das macht die ListUsbDrives_To_Notepad.cmd.

    Mögliche BusTypes sind:

    USB
    FireWire
    SCSI
    ATAPI
    ATA
    SSA
    Fibre
    RAID
    iSCSI
    SATA (ab 2003 Server, XP-64 und Vista)
    SAS (ab 2003 Server, XP-64 und Vista)
    SD (manche interne Laptop SD-Cardreader)
    MMC (manche interne Laptop MMC-Cardreader)
    Unknown (manche interne Laptop-Cardreader, virtuelle Laufwerke, Standard-Floppys)
    ANY oder ALL (jeder BusType - Vorsicht, USBDLM könnte IDE oder SATA Lauferke remounten!)

    SATA-Platten haben bis einschließlich XP nie den BusType=SATA, der war unter XP noch nicht definiert. Dort erscheinen SATA-Platten entweder als ATA oder SCSI.

    Bus-Typen bitte mit großer Vorsicht konfigurieren. Wer Unsinn konfiguriert bekommt ihn!

    Besser immer zusätzlich eine DeviceID konfigurieren - die ist eindeutig.

    Beispiel: USB- und FireWire-Platten größer 100GB auf X:

    [DriveLetters10]
    BusType1=USB
    BusType2=FireWire
    MinDiskSize=100GB
    Letter1=X


    Beispiel für ATA-Platte mit DeviceID 'IC35L120AVV207-0' auf X:

    [DriveLetters20]
    BusType=ATA
    DeviceID1=IC35L120AVV207-0
    Letter1=X


    Beispiel für internen Laptop-Cardreader:

    [DriveLetters30]
    BusType=SCSI
    DeviceID1=SCSI\DISK&VEN_O2MICRO&PROD_SD
    Letter1=X


    Beispiel für virtuelle CD-Laufwerke, die von Elby CloneDrive angelegt werden auf V, W, X, Y:

    [DriveLetters10]
    BusType=SCSI
    DeviceID=ELBY CLONEDRIVE
    Letters=V-Y






    Buchstaben abhängig von der Partitionsnummer



    Laufwerke auf Festplatten haben Partitionsnummern - ListUsbDrive zeigt sie.

    Beispiel zum Verstecken von Partition 2 auf einer bestimmten Festplatte:

    [DriveLetters10]
    DeviceID=USB\VID_04B4&PID_6830\1234567890AB
    PartitionNumber=2
    Letter1=-



    Nicht Letter=-- konfigurieren, da das die gesamte Festplatte abmeldet!






    LW-Buchstaben abhängig vom Vorhandensein einer Datei



    Beispiel: Laufwerksbuchstabe A: wenn auf dem angeschlossenen Laufwerk die Datei \drive_a.id existiert

    [DriveLetters10]
    FileExists=%Drive%\drive_a.id
    Letter1=A

    So funktioniert das nur für USB-Laufwerke, wegen des Standardwertes BusType=USB.
    Soll das auch für andere als USB-Laufwerke funktionieren, muß man nachhelfen:

    [DriveLetters10]
    BusType1=USB
    BusType2=FireWire
    BusType3=SCSI
    FileExists=%Drive%\drive_a.id
    Letter1=A


    Ab V4.2 können für die Datei Wildcards verwendet werden. Die Auswertung erfolgt dabei durch Windows - die Wildcards arbeiten somit abweichend von den USBDLM-internen Wildcards.
    Es wird nur genau das angegebene Verzeichnis durchsucht, keine Unterordner!

    Beispiel zum Starten eines Bildbetrachters beim Auffinden mindestens einer JPG-Datei oder des Ordners "DCIM", wie er von allen Digitalkameras angelegt wird und "VideoPlayer" bei AVI und MPG:

    [OnArrival10]
    FileExists1=%Drive%\*.jpg
    FileExists2=%Drive%\DCIM
    open=C:\Programme\Bildbetrachter\Bildbetrachter.exe %Root%

    [OnArrival20]
    FileExists1=%Drive%\*.avi
    FileExists2=%Drive%\*.mpg
    FileExists3=%Drive%\*.mpeg
    open=C:\Programme\VideoPlayer\VideoPlayer.exe %Root%







    LW-Buchstaben abhängig vom aktiven Nutzer



    Der aktive Nutzer kann über seinen Nutzernamen und/oder seine Nutzer-Gruppe angegeben werden.

    Für Gruppen die auf einem Server definiert sind, kann USBDLM als lokaler Dienst die Gruppenzugehörigkeit nicht ermilleln.
    Deshalb startet USBDLM sich selbst nochmal im Kontext des angemeldeten Nutzers, liest die Gruppenzugehörigkeiten aus und meldet sie an den USBDLM-Dienst.
    Das passiert unmittelbar nach der Logon-Nachricht - da hat kein Nutzter die Chance in die Kommunikation zwischen
    USBDLM-Dienst und USBDLM-Nutzer-Instanz einzugreifen.
    Unter Windows 2000 ist das etwas kritisch - hier muß auf den Windows-Explorer gewartet werden, bevor USBDLM
    sich im Kontext des Nutzers starten kann. Hier wäre es denkbar, daß der (sehr fortgeschrittene) Nutzer die Daten fälscht.
    Damit USBDLM diesen Aufwand treibt:

    [Settings]
    NetUserGroups=1



    Beispiel für Nutzer-Namen:

    [DriveLetters10]
    UserName1=Vater
    UserName2=Mutter
    Letter1=X
    Letter2=Y

    ;keine USB-Laufwerke für die Kids
    [DriveLetters20]
    UserName1=KleinKind
    UserName2=GrossKind
    DeviceType=ANY
    Letter1=-

    DeviceType=ANY ist nötig, damit auch USB-Floppy- und USB-CDROM-Laufwerke keinen Buchstaben bekommen.


    Beispiel für Gruppen-Namen:

    [DriveLetters10]
    UserGroup=Administratoren
    Letter1=X
    Letter2=Y

    ;keine USB-Laufwerke für alle anderen
    [DriveLetters20]
    DeviceType=ANY
    Letter1=-


    Oder umgekehrt:

    ;keine USB-Laufwerke für Entrechtete
    [DriveLetters10]
    UserGroup1=Benutzer
    UserGroup2=Gäste
    DeviceType=ANY
    Letter1=-

    ;alle anderen haben's gut
    [DriveLetters20]
    Letter1=X
    Letter2=Y



    Oder über "Admin oder nicht":

    [DriveLetters10]
    UserIsAdmin=1
    Letter1=X
    Letter2=Y

    ;keine USB-Laufwerke fürs Fußvolk
    [DriveLetters20]
    UserIsAdmin=0
    DeviceType=ANY
    Letter1=-


    Damit ein bestimmter Stick auch bei einem Rechtlosen funktioniert, kann man noch einen Abschnitt mit der Geräte-ID des Sticks einfügen, siehe Buchstaben abhängig von der Geräte-ID.

    ;der geht immer, weil Abschnitt Nr. 15 vor Nr. 20 ausgewertet wird
    [DriveLetters15]
    DeviceID=USB\VID_067B&PID_2517
    Letter1=X
    Letter2=Y


    Wenn kein Nutzer aktiv ist, sind Nutzername und Gruppe leer, es wird also kein Abschnitt benutzt in dem UserGroup oder UserName definiert sind. UserIsAdmin ist 0 wenn kein Nutzer angemeldet ist.

    Um einen Abschnitt bei "kein Nutzer angemeldet" wirksam zu machen, kann UserName=- oder UserGroup=- konfiguriert werden.









    Prioritäten



    Bis Version 3.x waren die Prioritäten der Konfiguration fest verdrahtet. Mit Version 4 hat man völlig freie Hand.

    Es wird immer [DriveLetters1] bis [DriveLetters99] und zuletzt noch [DriveLetters] ausgewertet. Der erste Abschnitt bei dem die Kriterien zum Laufwerk passen (und nur dieser) wird benutzt. Also immer vom speziellen Fall zum allgemeinen hin aufwärts konfigurieren.

    Wenn alle Abschnitte [DriveLettersX] keine Neuzuordnung des Laufwerks-Buchstaben ergeben haben, wird noch gepüft, ob der vergebene Laufwerksbuchstabe vom derzeit aktiven Nutzer schon als Netz- oder Subst-Laufwerk verwendet wird. Dann ordnet USBDLM den nächsten wirklich freien Buchstaben zu.

    Zuletzt wird noch geprüft, ob das neue Laufwerk überhaupt einen Mount-Punkt bekommen hat. Falls nicht, wird es dem ersten freien Buchstaben zugeordnet. Natürlich nur wenn das Laufwerk nicht auf "kein Buchstabe" konfiguriert wurde...












    AutoRun



    Windows AutoRun

    Das Windows-AutoRun ist nicht jedermanns Sache: Dumme Fragen, sinnfreies Herumsuchen, Tendenz zu Eigenleben, Vergesslichkeit und Nichtfunktionieren...
    Also am besten abschalten und USBDLM überlassen. Abschalten geht am besten mit meinem Tool AutoRunSettings
    Mit Microsoft TweakUI kann man es nicht für Festplatten ausschalten und es aktiviert nebenbei AutoRun für Netz-Laufwerke...


    USBDLMs AutoRun-Funktionen

    USBDLM bietet zwei Mechanismen zum automatischen Starten von Programmen beim Anschließen eines Laufwerks und beim Einlegen eines Mediums (Karte, Disk, CD/DVD). Das sind zum einen das Auführen der Zeile open= in einer autorun.inf auf dem jeweiligen Laufwerk und zum anderen AutoRun-Ereignisse, die in der USBDLM.INI konfiguriert werden.

    Die jeweilige Kommando-Zeile wird standardmäßig im Kontext des angemeldeten Nutzers ausgeführt. Wenn kein Nutzer angemeldet ist, wird das Kommando nicht ausgeführt.

    Das Ganze funktioniert auch, wenn das Laufwerk in einen NTFS-Ordner gemountet wurde.

    Durch Drücken der Umschalt-Taste ("Shift") wird das Starten übergangen.

    USBDLM unterstützt nur das Starten von ausführbaren Dateien (EXE, COM, BAT, CMD, LNK usw.), Dokumente allein werden nicht unterstützt - meist geht's, aber ohne Garantie. Also besser immer ein Programm angeben.
    open=test.txt
    könnte z.B. nicht funktionieren. Also besser so:
    open=notepad test.txt

    Erstmals konfigurierte Autorun-Ereignisse beim Einlegen und Entnehmen eines Mediums aus einem Kartenleser funtionieren u.U. erst nach einem erneuten Anschließen des Gerätes oder nach einem Neustart des USBDLM-Dienstes.

    Die USBDLM-Variablen können dem ausgeführten Programm als Umgebungsvariablen zur Verfügung gestellt werden:

    [Settings]
    UsbdlmVariablesToOpenEnvironment=1


    Beide unten beschriebenen Mechanismen können für beim Nutzer-Login vorhandene Laufwerke ausgeführt werden, als ob sie gerade angeschlossen wurden.

    [Settings]
    AutoRunOnLogon=1



    1. autorun.inf auf dem angeschlossenen Laufwerk

    Die autorun.inf ist ein Windows-Mechanismus. Unter anderem kann über eine Zeile open= Windows beim Anschließen eines Laufwerks oder Einlegen eines Mediums (CD, DVD, Flash-Karte) ein beliebiges Programm ausführen. Mit jeder Windows-Verison wurde das weiter eingeschränkt, XP macht es nur noch auf CD/DVD-Laufwerken ohne Nachfrage, was dann zu so tollen Lösungen wie U3-Sticks und USB-Geräten mit Selfinstallern geführt hat, die ihren Autostart über ein virtuelles CD-ROM bewerkstelligen.
    Gerechterweise geht unter Vista auch das nicht mehr ohne Nachfrage.

    USBDLM kann die Zeile open= in einer autorun.inf auf Wechseldatenträgern, Festplatten, CD-ROMs und Floppies ausführen, bei Wechseldatenträgern auch beim Einlegen einer Karte, sonst nur beim Anschließen eines Laufwerks.

    Bsp: Nur für Wechseldatenträger:

    [Settings]
    AutoRunInf=1

    Werte für andere Typen, bei Bedarf addieren:

    Wechseldatenträger: 1
    Festplatten:            2
    CDROMs:               4
    Floppies:                 8
    Unbekannt:                 16

    Bsp: Nur für Wechseldatenträger, Festplatten und CD-ROMs:

    [Settings]
    AutoRunInf=7

    Floppies unterstützen keine 'Benachrichtigung beim Einlegen' (insert notification) - daher kann das bei Floppies nur funktionieren, wenn ein externes Laufwerk mit eingelegtem Medium angeschlossen wird.


    Beispiel zum Öffenen eines maximierten Explorer-Fensters über eine autorun.inf auf dem angeschlossenen Laufwerk bzw. eingelegten Medium (Der Punkt steht für das aktuelle Verzeichnis, also das Stammverzeichnis des angeschlossenen Laufwerks):

    [Autorun]
    open=explorer .
    openstyle=max

    Dem zu startenden Programm kann über die Zeile openstyle= ein Fenster-Stil vorgeschlagen werden - das ist eine Funktion von USBDLM und wird von Windows nicht unterstützt. Viele Programme halten sich dran, z.B. der Windows-Editor "notepad.exe", andere nicht, z.B. der Windows-Rechner "calc.exe". Verfügbare Stile sind:

    max         maximiert
    min         minimiert
    hidden      versteckt
    noactivate  normal, aber Fenster wird nicht aktiviert, bekommt also nicht den Fokus


    Die autorun.inf bietet natürlich ein hervorragendes Einfallstor für Schad-Software auf Fremd-Sticks. Deshalb kann USBDLM das Ganze über einen Schlüssel absichern:

    AutoRunKey=MeinTotalGeheimerSchlüssel

    Nur wenn sich in der autorun.inf die gleiche Zeile befindet, führt USBDLM die open= Zeile aus.

    Eine weitere Möglichkeit, etwas für die Sicherheit zu tun, ist, AutoRun ohne Admin-Rechte auszuführen (falls man nicht ohnehin als "Eingeschränkter Nutzer" arbeitet).

    [Settings]
    AutorunInfRestricted=1



    2. AutoRun-Ereignisse in der USBDLM.INI - abhängig von Laufwerks-Eigenschaften

    [OnArrival]
    open=calc.exe

    Das würde z.B. bei jedem Anschließen eines USB-Laufwerks oder Einlegen einer Flash-Karte den Windows Taschenrechner ausführen.

    Das Kommando kann auch ohne Admin-Rechte ausgeführt werden (wenn der aktive Nutzer kein Admin ist, ergibt sich kein Unterschied):

    [OnArrival]
    open=calc.exe
    restricted=1

    oder mit vollen System-Rechten im Kontext 'local system':

    [OnArrival]
    open=calc.exe
    system=1

    Unter Vista wird man das Fenster der Anwendung aber nie zu sehen bekommen, da der Kontext 'local system' in einer anderen Session läuft. Unter XP ist das dann der Fall, wenn die Schnelle Benutzerumschaltung aktiv und der aktive Nutzer nicht der erste angemeldete ist (nur der läuft in der Session0, wie 'local system').
    Nützlich ist das zum Ausführen von Tools die Admin-Rechte benötigen, der aktive Nutzer aber keine hat, wie unten im Beispiel 6.

    Als Paramter für das auszuführende Programm kann man Variablen wie z.B. %drive% das angeschlossene Laufwerk oder  %root% dessen Stammverzeichnis übergeben.

    Das Ganze geht auch abhängig von Kriterien, genau wie bei der Konfiguration der Laufwerksbuchstaben.
    Geprüft werden [OnArrival1] bis [OnArrival99], anschließend noch [OnArrival] (ohne Nummer). Der erste Abschnitt mit passenden Kriterien wird benutzt.

    Dem zu startenden Programm kann über die Zeile openstyle= noch ein Fenster-Stil vorgeschlagen werden, siehe oben.

    Bei Bedarf kann noch eine Verzögerung in Millisekunden angegeben werden, Maximum sind 60000:

    delay=2000

    Um zu verhindern, daß der Nutzer das AutoRun durch drücken der Umschalt-Taste ("Shift") überspringt (z.B. wenn ein Virenscanner konfiguriert ist), kann im jeweiligen Abschnitt ein Force=1 gesetzt werden.

    Um die Intigrität der auszuführenden Datei sicherzustellen, kann ein MD5-Hashwert angegeben werden:

    [OnArrival]
    open=calc.exe
    md5=DDCD9FCD B7E1956E E69F8E58 B8C8BF0D

    Groß- / Kleinschreibung ist egal, ebenso die Leerzeichen. Nur wenn der MD5-Hash der EXE mit dem konfigurierten Wert übereinstimmt, wird das Programm ausgeführt.


    Beispiele

    Die 10, 20, 30 in den Abschnittsnahmen der folgenden Beispiele stehen wie immer für eine beliebige Zahl von 1 bis 99.

    Beispiel 1: 
  • FotoSoftware für Laufwerke mit der Datenträgerbezeichnung "CANON_DC" oder "NIKON_DC", als Paramter die USBDLM-Variable %root%, also das Stammverzeichnis des neuen Laufwerks
  • nix für Laufwerk X
  • sonst ein maximiertes Explorer-Fenster, aber nur für die ersten zwei Partitionen (falls vorhanden)

    [OnArrival10]
    VolumeLabel1=CANON_DC
    VolumeLabel2=NIKON_DC
    open=C:\Programme\FotoSoftware\FotoSoftware.exe %root%

    [OnArrival20]
    Letter=X
    open=

    [OnArrival30]
    PartitionNumber1=1
    PartitionNumber2=2
    open=explorer.exe %root%
    openstyle=max


    Beispiel 2: 
    - Falls vorhanden, die Datei DATEN.TXT vom angeschlossenen Laufwerk nach C:\Daten kopieren, voher zwei Sekunden warten:

    [OnArrival10]
    FileExists=%drive%\DATEN.TXT
    open=cmd /c copy "%drive%\DATEN.TXT" "C:\Daten"
    delay=2000

    cmd ist der Windows-Kommandozeilen-Interpreter, /c heißt "Kommando ausführen und dann beenden", copy ist ein Kommando, das cmd bekannt ist und Dateien kopiert.

    Das Selbe versteckt:

    [OnArrival10]
    FileExists=%drive%\DATEN.TXT
    open=cmd /c copy "%drive%\DATEN.TXT" "C:\Daten"
    openstyle=hidden


    Beispiel 3: 
    - Eine TrueCrypt Container-Datei mit Namen geheim.tc automatisch auf T: mounten:

    [OnArrival10]
    FileExists=%drive%\geheim.tc
    open=C:\Programme\TrueCrypt\TrueCrypt.exe /v "%drive%\geheim.tc" /l T /q


    Beispiel 4: 
    - Eine TrueCrypt-Laufwerk automatisch mounten:

    ;Laufwerksbuchstaben entfernen, ist eh nutzlos
    [DriveLetters10]
    DeviceType=TrueCrypt
    Letter=-

    [OnArrival10]
    DeviceType=TrueCrypt
    open=C:\Programme\TrueCrypt\TrueCrypt.exe /v %PartitionName% /lj /q /a

    %PartitionName% ist eine USBDLM-Variable und wird duch sowas wie
    \Device\Harddisk2\Partition1 ersetzt, so wie TrueCrypt das erwartet.


    Beispiel 5: 
    Einen USB-Stick auf U: und als Stick_U freigeben, beim "sicheren Entfernen" die Freigabe wieder löschen:

    [DriveLetters10]
    Letter1=U

    [OnArrival10]
    Letter=U
    open=net share Stick_U=U:\

    [OnRemovalRequest10]
    Letter=U
    open=net share Stick_U /D


    Beispiel 6: 
    Einen USB-Stick auf A: mounten, falls A: belegt, dieses Laufwerk aus dem Weg räumen, indem es auf B: umgemountet wird:

    ;Auf A: mounten falls verfügbar, sonst unmounten
    [DriveLetters10]
    Letter1=A
    Letter2=-

    ;falls ungemountet, A: auf B: ummounten und dann A: zuordnen
    [OnArrival10]
    Letter=-
    open=c:\A_to_B_und_LW_auf_A.cmd %VolumeName%


    Im Command-Script c:\A_to_B_und_LW_auf_A.cmd:

    ReMount A: B:
    mountvol A: %1


    %VolumeName% ist eine USBDLM-Variable und wird durch sowas wie
    \\?\Volume{aa6d706a-15da-11dc-a38f-0013d31dd4c5}\ ersetzt, so wie das Windows Kommandozeilen-Tool MountVol das erwartet.
    ReMount ist mein Kommandozeilen-Tool zum Ändern von Laufwerksbuchstaben. Download:
    http://www.uwe-sieber.de/files/remount.zip


    Nach dem Entfernen des Laufwerks das Ganze rückgängig:

    [OnRemoval10]
    Letter=A
    open=ReMount B: A:

    Wenn mit externen Mount-Tools gearbeitet wird, sollte folgende Einstellung gemacht werden, damit USBDLM externe Mount-Ereignisse mitbekommt:

    [Settings]
    ExternalMountEvents=1










    AutoRun beim und nach dem Entfernen



    Analog zur AutoRun-Funktion kann USBDLM beim "Vorbereiten zum sicheren Entfernen" sowie nach dem Entfernen eines Laufwerks eine Kommandozeile ausführen.

    Um wirksam zu werden, muß das betreffende Gerät neu angeschlossen oder der USBDLM-Dienst neu gestartet werden.


    1. Beim Vorbereiten zum sicheren Entfernen

    Wird ein USB-Laufwerk über "Hardware sicher entfernen" abgemeldet, hat USBDLM noch Gelegenheit, auf diese Anfrage zu reagieren, während das Laufwerk noch verfügbar ist.
    Zu lange sollte das Ausführen des Kommandos nicht dauern, die maximale Dauer beträgt 5 Sekunden. Ist der gestartete Prozess dann noch nicht beendet, wird die Anfrage zum "Sicheren Entfernen" durch USBDLM zurückgewiesen.

    Beispiel zum Kopieren der Datei c:\text.txt in das Verzeichnis \backup auf dem zu entfernenden Laufwerk (die 10 ist wie immer eine beliebige Zahl von 1 bis 99):

    [OnRemovalRequest10]
    open=cmd /c copy "C:\test.txt" %drive%\backup

    Das Gleiche, nur auf für Laufwerk X:

    [OnRemovalRequest10]
    Letter=X
    open=cmd /c copy "C:\test.txt" %drive%\backup


    Wie oben, aber nur wenn die Datei \backup\test.txt bereits auf dem Laufwerk vorhanden ist

    [OnRemovalRequest10]
    FileExists=%drive%\backup\test.txt
    open=cmd /c copy "C:\test.txt" %drive%\backup



    Ein TrueCrypt-Laufwerk auf T: unmounten, wenn die Datei geheim.tc auf dem zu entfernenden Laufwerk vorhanden ist:

    [OnRemovalRequest40]
    FileExists=%drive%\geheim.tc
    open=C:\Programme\TrueCrypt\TrueCrypt.exe /d T



    Bei langwierigen Operationen ist es besser, eine Batch-Datei zu schreiben, die alles nötige erledigt und abschließend das Laufwerk zum sicheren Entfernen vorbereitet - dafür gibts mein Kommandozeilentool RemoveDrive:
    http://www.uwe-sieber.de/files/removedrive.zip


    Um ein laufendes Programm zu schließen, das auf das zu entfernende Laufwerk zugreifet, kann man das ab XP verfügbare Kommando tskill nutzen.

    Beispiel zum Beenden eines Prozesses, der auf das Laufwerk zugreift und etwas warten, bis das erledigt ist:

    [OnRemovalRequest1]
    Letter=X:
    open=tskill MeinProzess
    afterdelay=2000

    Einen Prozess abzuschießen ist aber nicht nett - der freundliche Weg ist, eine WM_CLOSE-Nachricht an das betreffende Anwendungs-Fenster zu senden.
    USBDLM kann das betreffende Fenster anhand dessen Texts (Titelzeile) und (optional) dessen Fenster-Klasse finden.
    Falls die zu schließende Anwendung nach Schließen des Fensters noch etwas Zeit braucht, kann USBDLM bis zu vier Sekunden warten.

    Beispiel: Beim Versuch, Laufwerk X: abzumelden den Taschenrechner beenden und sicherheitshalber eine Sekunde warten:

    [OnRemovalRequest1]
    Letter=X:
    CloseWindowText=Calc
    CloseWindowClass=SciCalc
    afterdelay=1000

    Wildcards können verwendet werden, falls die Titelzeile des Fensters variabel ist:

    [OnRemovalRequest1]
    Letter=X:
    CloseWindowText=* - Notepad
    CloseWindowClass=Notepad
    afterdelay=2000



    2. Beim Fehlschlagen des Vorbereitens zum sicheren Entfernen

    Wenn noch auf das zu entfernende Laufwerk zugegriffen wird, schlägt das "sichere Entfernen" fehl. Man kann dann z.B. eine gelöschte Freigabe wiederherstellen:

    [OnRemovalFailed10]
    Letter=U
    open=net share Stick_U=U:\


    3. Nach dem Entfernen

    Beispiel: Laufwerk A: wurde entfernt, ein anderes Laufwerk soll auf den frei gewordenen Buchstaben gemountet werden:

    [OnRemoval10]
    Letter=A:
    open=mountvol A: \\?\Volume{433619ea-c6ea-11d9-a3b2-806d6172696f}\


    MountVol ist ein Kommandozeilentool das ab Windows 2000 verfügbar ist.






    Balloon Tips



    Auch wenn man dank USBDLM ja weiß, welchen Buchstaben ein USB-Laufwerk bekommt, ist es ganz nützlich, es nochmal angezeigt zu bekommen...
    Wenn aktiviert zeigt USBDLM ein kleines Hinweis-Fenster mit dem oder den zugeordneten Buchstaben. Der 'BallonTip' verschwindet, wenn man draufklickt oder nach Ablauf der Anzeige-Zeit. Die beträgt 6 Sekunden und kann in Millisekunden eingestellt werden:

    [BalloonTips]
    Enabled=1
    Timeout=6000

    Der Text wird aus wenigen Text-Bausteinen zusammengesetzt. Texte sind in deutsch und einigen anderen Sprachen enthalten und werden abhängig von der in Windows eingestellten Sprache benutzt.

    Man kann sich die Texte auch anpassen, folgende Text-Bausteine sind enthalten:

    [BalloonTips]
    Text_drives=Laufwerke
    Text_partitions=Partitionen
    Text_media=Medium
    Text_mounted_to=bereitgestellt unter
    Text_and=und

    Ergibt dann z.B. für

    - ein Laufwerk mit einem Volume, z.B. ein USB-Stick oder eine Festplatte mit einer Partition
         bereitgestellt unter X:\

    - eine Festplatte mit mehreren Partitionen
         2 Partitionen bereitgestellt unter X:\ und Y:\

    - ein Gerät mit mehreren Laufwerke, z.B. ein Multilslot-Cardreader
         3 Laufwerke bereitgestellt unter X:\, Y:\ und Z:\

    - ein eingelegtes Medium, z.B. eine Flashkarte
         Medium bereitgestellt unter X:\

    Unicode wird nicht unterstützt. Die maximale Länge pro Text-Baustein ist 47 Zeichen.

    Wenn sich in einer Fremdsprache für "bereitgestellt unter" die Singular- und Plural-Varianten unterscheiden, kann für Plural der Eintrag
    Text_mounted_to_plr konfiguriert werden.


    Wenn NoMediaNoLetter=1 konfiguriert ist, kann ein Balloontip schonmal so aussehen:

    MultiReader USB device

    bereitgestellt unter ---, ---, --- und ---

    Auf den ersten Blick überflüssig, informiert es darüber, daß der Reader vier Laufwerke beherbergt und aus gutem Grund kein Laufwerksbuchstabe zugeordnet wurde.


    Zeichensatz

    Ist es nicht mir dem Windows Standard-Zeichensatz getan, kann ein Zeichensatz angegeben werden. Für Russisch z.B.

    Text_charset=204

    Weitere Werte aus der Mircosoft WinGDI.h:

    GREEK_CHARSET           161
    TURKISH_CHARSET         162
    EASTEUROPE_CHARSET      238
    RUSSIAN_CHARSET         204
    BALTIC_CHARSET          186

    "Rechts-nach-links"-Schriften werden derzeit nicht unterstützt.



    Auf das letzte Laufwerk warten

    Wenn ein Gerät mit mehreren Laufwerken angeschlossen wird, z.B. eine Festplatte mit mehreren Partitionen oder ein Multislot-Cardreader, kann USBDLM mit dem Ballon-Tip waren, bis alle Laufwerke bereit sind. Normalerweise wird der Balloon-Tip für das erste Laufwerk angezeigt und dann für jedes weitere aktualisiert.

    [BalloonTips]
    WaitForLastVolume=1


    Windows-Balloon-Tips bei Bedarf unterdrücken

    Wenn ein Laufwerk zum ersten mal angeschlossen wird, zeigt Windows mehr oder weniger hilfreiche Balloon-Tips. USBDLM räumt die bei Bedarf aus dem Weg. Wenn es das nicht tun soll:

    [BalloonTips]
    SuppressWindowsBalloons=0


    Laufwerksgröße anzeigen

    [BalloonTips]
    ShowSize=1

    So wird hinter dem Geräte-Namen noch die Größe des Laufwerks angezeigt, z.B.

    Corsair Flash Voyager USB device - 8GB


    Laufwerksgröße runden

    Bei Größen zwischen 8 und 1000 MB kann USBDLM die Größe so runden, daß immer gängige Größen wie 256 und 512MB statt krumme Werte wie 262 und 509MB angezeigt werden.

    [BalloonTips]
    RoundSize=1


    Keine Balloontips für bestimmte Laufwerke

    Immer mehr in Mode kommen USB-Geräte wie Drucker, WebCams oder WLAN-Sticks mit einem "Selfinstaller". Das ist ein virtuelles CD-ROM-Laufwerk über das automatisch Treiber installiert werden sollen. Meist deaktivieren sich diese CD-ROMs ein paar Minuten nach dem Anschließen. Das ist bestens geeignet, um auf Rechnern ohne USBDLM die Laufwerksbuchstaben durcheinanderzubringen...
    Damit USBDLM dafür keinen Balloontip zeigt, muß man das anhand dessen Hardware-Geräte-ID oder des 'Friendly Name' sperren. Beispiel:

    [BalloonTipsExclude]
    DeviceID1=USB\VID_057C&PID_62FF
    DeviceID2=selfinstall

    Die ID muß mindestens acht Zeichen lang sein. Man holt sie sich mit dem mitgelieferten ListUsbDrives, siehe Buchstaben abh. von der Geräte-ID.



    Aktionen beim Klick auf den Balloontip

    Analog zu AutoRun können Ereignisse bei Links-, Rechts- und Mittel-Klick definiert werden.

    ;Explorer bei Links-Klick
    [OnBalloonClick1]
    open=explorer %drive%

    ;Foto-Software bei Rechts-Klick
    [OnBalloonRClick1]
    open=c:\programme\fotosoft\fotosoft.exe %drive%

    Es können mehrere Ereignisse abhänging von Laufwerks-Eigenschaften definiert werden, genau wie für [AutoRun] beschrieben.

    Wenn im Balloontip mehr als ein Laufwerk angezeigt wird, gilt das Ereignis nur für das erste Laufwerk mit einem Laufwerksbuchstaben.

    explorer /e (öffnet ein Explorer-Fenster mit Laufwerks-Baum) sollte hier nicht benutzt werden, da der Explorer ca. 4 Sekunden braucht, um ein neues Laufwerk in den Laufwerks-Baum einzutragen. Wenn man vorher auf ein neues Laufwerk zugreift, bekommt man u.U. einen leeren Eintrag im Laufwerksbaum.


    Erstmals konfigurierte Ballon-Klick-Ereignisse funtionieren beim Einlegen einer Speicherkarte u.U. erst nach einem einem Neustart des USBDLM-Dienstes.










    Explorer Icon und Label



    USBDLM kann ein paar Werte in die Windows Registry schreiben, damit der Windows Explorer für ein Laufwerk ein spezielles Icon und Bezeichnung zeigt (DefaultIcon und DefaultLabel).

    Allerdings funktioniert das nicht immer - manchmal geht's, manchmal nicht. An USBDLM liegt's nicht.
    Planmäßig hat offenbar die Datenträgerbezeichnung (volume label) die höchste Prioritat, dann die Registry-Einträge und zuletzt der generische Name wie "Wechseldatenträger".

    Die Konfiguration ist analog zu AutoRun: Man kann Kriterien definieren, der erste Abschnitt bei dem die Kriterien passen, wird benutzt.

    Beispiel für ein Kamera-Icon für Laufwerke mit dem Volume-Label ("Datenträgerbezeichnung") CANON_DC:

    [Explorer1]
    VolumeLabel1=CANON_DC
    DefaultIcon=shell32.dll,139

    Das Icon befindet sich in der XP shell32.dll bei Index 139 (gezählt ab Null).

    Bei den Laufwerksbuchstaben A: und B: scheint XP besonders an seinen Floppy-Icons zu hängen - hier ist die Warscheinlichkeit besonders hoch, daß XP die DefaultIcon-Einstellungen ignoriert.

    Ein DefaultLabel ("Standard-Datenträgerbezeichnung") wird normalerweise nur benutzt, wenn das Laufwerk kein eigenes Volume-Label hat. Manchmal aber doch, das Verhalten von Windows scheint hier nicht vorhersagbar.

    Beispiel für eine Standard-Datenträgerbezeichnung "USB-Laufwerk" für USB-Laufwerke:

    [Explorer2]
    BusType=USB
    DefaultLabel=USB-Laufwerk

    USBDLM unterstützt hier eine Reihe von Variablen.

    Beispiel für den Geräte-Namen für USB-Laufwerke ohne eigene Datenträgerbezeichnung:

    [Explorer2]
    VolumeLabel=-
    BusType=USB
    DefaultLabel=%DevName%

    Windows 2000 begrenzt die Länge des Default-Labels auf 31 Zeichen.




    Gerät unter "Hardware sicher entfernen" zeigen oder nicht



    USBDLM kann ein für ein Laufwerk einen Wert in der Registry so modifizieren, daß es nicht mehr unter "Hardware sicher entfernen" angezeigt wird. Das ist z.B. für interne Kartenleser sinnvoll, damit sie nicht versehentlich abgemeldet werden.
    Beim nächsten Start des Laufwerks-Treibers wird der Wert aber zurückgesetzt, so daß er bei jedem Systemstart erneut gesetzt werden muß.


    Konfiguriert wird das anhand des Kriteriums "Geräte-ID", siehe auch Buchstaben abh. vom der Geräte-ID.



    Beispiel für ein USB-Laufwerk:

    [HideFromSafelyRemoveHardware]
    DeviceID1=USB\VID_058F&PID_6369


    Oder anhand des 'Friendly Name':

    [HideFromSafelyRemoveHardware]
    DeviceID1=Multi Flash Reader



    Umgekehrt können auch Laufwerke unter "Hardware sicher entfernen" angezeigt werden, für die das normalerweise nicht der Fall ist:

    [AddToSafelyRemoveHardware]
    DeviceID1=IDE\DISKFUJITSU_MHV2040BH*00000025

    Aber selbst wenn man ein IDE-Laufwerk in die Liste bekommt, schlägt das Entfernen warscheinlich fehl.
    Mit meinem Kommandozeilen-Programm RemoveDrive kann man dagegen auch IDE-Laufwerke zum sicheren Entfernen vorbereiten.


    Geräte die nichts mit Laufwerken zu tun haben, kann USBDLM auch behandeln - da USBDLM darüber aber keine Daten vorhält, muß hier die komplette GeräteID angegeben werden:

    [HideFromSafelyRemoveHardware]
    CompleteDeviceID1=USB\VID_1758&PID_2004\050712014270000083

    Die GeräteID findet man im Geräte-Manager:
    Das betreffende Gerät mit rechts anklicken -> Eigenschaften, Reiter 'Details'. Hier ist unter XP schon die "Geräteinstanzkennung" ausgewählt. Dann unten auf die GeräteID klicken und "Strg+C" drücken - das kopiert sie in die Windows Zwischenablage. Ein Kontextmenü mit "Kopieren" gibts erst unter Vista.





    Gerät komplett ignorieren



    Geräte mit merkwürdigem Verhalten kommen immer wieder mal vor. USBDLM kann bestimmte Geräte komplett in Ruhe lassen.

    Konfiguriert wird das anhand des Kriteriums "Geräte-ID", siehe auch Buchstaben abh. vom der Geräte-ID.



    Beispiel für den Apple iPod, dessen iTunes-Software sich auch um den Laufwerksbuchstaben kümmert:

    [IgnoreDevices]
    DeviceID1=ven_apple&prod_ipod

    DeviceID1 bis DeviceID9 können konfiguriert werden.

    Das Ignorieren des Apple iPod ist bereits fest eingebaut. Soll er dennoch von USBDLM behandelt werden, kann das über einen Abschnit mit dem Kriterium DeviceID1=ven_apple&prod_ipod erreicht werden:

    [DriveLetters10]
    DeviceID1=ven_apple&prod_ipod
    Letter=X













    Variablen



    Bei der Konfiguration von AutoRun, Explorer Label und Mounten in NTFS-Ordner können einige Variablen benutzt werden:


    Variable           Beschreibung            Beispiel

    %Drive%            Laufwerk                X:
    %Root%             Stammverzeichnis        X:\
    %DevName%          Gerätename              Corsair Flash Voyager
    %BusType%          Anschluß-Typ            USB
    %VolumeLabel%      Datenträgerbezeichnung  Mein Stick
    %DriveType%        Laufwerkstyp            REMOVABLE
    %FsName%           Datei-System            FAT
    %Size%             Größe des Volumes       2 GB
    %DiskSize%         Größe des Datenträgers  20 GB
    %DosDevName%       'DOS device name'       \Device\Harddisk3\DP(1)0-0+d
    %PartitionName%    Partitions-Name         \Device\Harddisk2\Partition1
    %DeviceNumber%     Geräte-Nummer           2
    %PartitionNumber%  Partitions-Nummer       1
    %VolumeName%       Volume-Name             \\?\{GUID}\
    %Date%             Datum (yymmdd)          080331





    Wildcards



    Bei der Konfiguration der Kriterien DeviceID, VolumeLabel, UsbPortName, UserName und UserGroup können Wildcards (=Platzhalterzeichen) benutzt werden. 
    Dabei steht der Stern '*' für Null bis n Zeichen, das Fragezeichen '?' für genau ein Zeichen.

    Buchstaben werden unabhängig von Groß/Kleinschreibung ausgewertet.


    Beipiel       | paßt z.B. für          | paßt nicht für
    --------------+------------------------+------------------
    Backup?       | Backup1, Backup2,      | Backup, Backup01
                  | BackupA, BackupB       |
    --------------+------------------------+------------------
    Backup*       | Backup, Backup1,       | Back
                  | Backup01, Backup001    |
    --------------+------------------------+------------------
    *Backup       | Backup, MyBackup       | Backup1
    --------------+------------------------+------------------
    *ck*          | Backup, Bäcker, ck     | Akku
    --------------+------------------------+------------------
    B*up          | Backup, Buckup, Bub    | Backu
    --------------+------------------------+------------------
    2-1-*         | 2-1-1, 2-1-7, 2-1-1-3  | 2-1, 1-1-1
    --------------+------------------------+------------------
    2-1-?         | 2-1-1, 2-1-7           | 2-1, 2-1-1-3
    --------------+------------------------+------------------
    USB\VID_090C* | USB\VID_090C&PID_1111. | USB\VID_2222...
    --------------+------------------------+------------------
    admin*        | Admin, Administrator   | adam
    --------------+------------------------+------------------






    Systemwiederherstellung



    Die XP Systemwiederherstellung fühlt sich auch für externe Festplatten zuständing. Das ist kompletter Unsinn, aber Microsoft war in sechs Jahren XP nicht in der Lage hier wenigstens USB- und Firewire-Platten auszunehmen, warscheinlich damit es ein paar wenige Gründe gibt, auf Vista umzusteigen - hier wird standardmäßig nur das System-Laufwerk überwacht.

    USBDLM kann versuchen, die Systemwiederherstellung auf neu angeschlossenen Laufwerken zu deaktivieren, aber das ist experimentell - mal gelingt es, mal nicht...

    [Settings]
    DisableSystemRestoreForNewDrives=1

    Der Ordner 'System Volume Information' bleibt aber - der wird auch vom Windows Index-Dienst benutzt. Der verhindert auch gerne mal das "Vorbereiten zum sicheren Entfernen".


    Um zumindest zu verhindern, daß die Systemwiederherstellung auf externen Laufwerken herumscannt und den Ordner "System Volume Information" füllt, kann man für externe Lauferke je einen Wert in die Regsitry schreiben, der ursprünglich für das NT-Backup-Programm gedacht war, unter XP aber auch für die Systemwiederherstellung genutzt wird:

    [Settings]
    AddNewDrivesToFilesNotToBackup=1

    So legt USBDLM für jedes Laufwerk auf einer externen Festplatte sowie für jeden Wechseldatenträger der in einen NTFS-Ordner gemountet wurde, einen Eintrag an, der dieses Laufwerk von der Überwachung ausnimmt, s. hier:
    http://www.tweakxp.com/article37472.aspx
    Die Einträge werden so angelegt, daß sie einen Windows-Neustart nicht überdauern. USBDLM legt sie beim Start des Dienstes ggf. wieder an.












    Ereignisanzeige



    USBDLM kann beim Anschließen und Entfernen von Laufwerken Einträge in die Windows Ereignis-Protokollierung, das Event Log, schreiben:

    [Settings]
    EventLog=1

    Es werden dann solche Einträge in der Rubrik "Anwendung" geschrieben:

    Drive attached:  Name='FUJITSU MHK2120AT USB Device'  Type=FIXED  MountPoints='Z:\'  User=admin
    Drive removed:  Name='FUJITSU MHK2120AT USB Device'  Type=FIXED  MountPoints='Z:\'  User=admin


    Hinweis: Während die Windows Ereignisanzeige (der EventViewer) geöffnet ist, kann die USBDLM.EXE weder gelöscht noch ersetzt werden. Umbenennen ist aber möglich.









    Probleme



    Windows 2000

    Hier kann USBDLM u.U. die USB-Port-Namen nicht ermitteln. Wenn man diese Funktion nicht benutzt, gibts aber keine Probleme. Versionen vor Service Pack 4 sind nicht getestet!

    Beim erstmaligen Anschließen eines USB-Laufwerks erscheint es zunächst im System, verschwindet wieder und erscheint erneut. Unter XP und höher kann ermittelt werden, ob so ein Hin und Her bevorsteht, unter Windows 2000 nicht. Hier kann ein Balloontip durchaus mal 2x erscheinen. AutoRun wird beim ersten Erscheinen ausgeführt - daraus könnten sich Probleme ergeben.

    Nutzerwechsel bekommt USBDLM unter Windows 2000 nicht gemeldet - Laufwerksbuchstaben beim Login zu überprüfen, funktioniert daher unter Windows 2000 nicht.


    Löschen von Verzeichnissen schägt fehl, wenn Laufwerk in NTFS-Ordner gemoutet

    Das ist eines von vielen Problemen des Windows Explorers, wenn NTFS-Ordner als Mount-Punkte genutzt werden, siehe "Mounten in NTFS-Ordner" unter Konfiguration.


    Laufwerksbuchstaben kehren zurück

    Wenn Laufwerksbuchstaben die per NoMediaNoLetter=1 entfernt wurden oder wenn wenn Laufwerke in NTFS-Ordner gemountet werden, kehren die Laufwerksbuchstaben manchmal überraschend zurück... Dann meine irgendeine tolle Software, alles besser zu wissen und ordnet einfach Laufwerksbuchstaben zu. Bekannt dafür ist das U3 Launchpad auf U3-Sticks (die U3launch.exe auf dem Pseudo-CDROM).


    USBDLM.EXE kann nicht gelöscht oder ersetzt werden

    Während die Windows Ereignisanzeige (der EventViewer) geöffnet ist, kann die USBDLM.EXE weder gelöscht noch überschrieben werden, umbenennen ist aber möglich. Das ist natürlich auch der Fall, während der USBDLM-Dienst läuft...


    Geräte die nicht starten unter Vista

    Für USB-Wechseldatenträger installiert Vista immer auch ein "WPD Dateisystem". WPD steht für "Windows Portable Device", eine Programmierschnittstelle für Geräte wie MP3-Player, Handys u.a.
    Wenn ein USB-Wechseldatenträger keinen Laufwerksbuchstaben hat, schlägt der Start des Treibers mit "Code 10" fehl. Macht aber nichts: Als normaler Datenträger funktioniert das Laufwerk trotzdem.
    Wenn man den WPD-Kram komplett loswerden will, kann man den Dienst "Enumeratordienst für tragbare Geräte" (WPDBusEnum) deaktivieren. Nebeneffekt: Der Windows Media Player synchronisiert sich dann nicht mehr mit USB-Massenspeichern.


    Erkennung von TrueCrypt-Laufwerken

    Ganze Laufwerke die als TrueCrypt-Container benutzt werden, kann USBDLM nur erkennen solange sie nicht durch TrueCrypt gemountet sind. TrueCrypt gönnt sich exklusiven Zugriff, so dass USBDLM keine Test-Daten lesen kann.






    History



    V4.2.3 (14. September 2008)
  • Bugfix: Das Ausführen von [OnArrival] konnte seit V4.0 trotz Einstellung Force=1 durch Halten der Shift-Taste übergangen werden
  • Bugfix: Das Ausführen der autorun.inf Open-Zeile wurde seit V4.2 standardmäßig ohne Admin-Rechte gemacht (AutoRunInfRestricted war standardmäßig aktiviert)
  • Bugfix: [NoMediaNoLetterInclude] hat meist nicht funktioniert

    V4.2.2 (17. August 2008)
  • Bugfix: [OnArrival], [OnRemoval] funktioniert wieder ohne Angabe eines Arbeitsverzeichnisses wenn das Laufwerk keinen Mount-Punkt hat
  • Bugfix: [OnRemoval] funktioniert wieder ohne Angabe eines Arbeitsverzeichnisses
  • Bugfix: [OnRemoval] wird beim Entfernen einer Karte aus einem Kartenleser ausgelöst
  • Bugfix: Neue BusTypes SD und MMC (Laptop-Kartenleser) funktionieren
  • Bugfix: Virtuelle Laufwerke der Vista "Volumen-Schattenkopie" bekommen keinen Laufwerksbuchstaben mehr
  • Bugfix: Verzögerung beim Herunterfahren von Windows beseitigt

    V4.2.1 (19. April 2008)
  • Bugfix: Bei autorun.inf, [OnArrival] usw. ist das Stammverzeichnis wieder das aktuelle Verzeichnis

    V4.2.0 (12. April 2008)
  • Bugfix: Probleme mit NTFS-Mountpunkten länger als 51 Zeichen behoben
  • Bugfix: AutoRun-Programme schafften es unter Vista nicht in den Vordergrund
  • Neu/Bugfix: Auch nicht verbundene Netz-Laufwerke werden berücksichtigt
  • Neu: NoMediaNoLetter funktioniert unter Windows 2000
  • Neu: Fast alle Einstellungen werden ohne Neustart des USBDLM-Dienstes wirksam
  • Neu: Wildcards bei vielen Konfigurations-Parametern möglich
  • Neu: Bestimmte Laufwerke können komplett ignoriert werden
  • Neu: Laufwerke und sonstige Geräte können aus "Hardware sicher entfernen" entfernt werden
  • Neu: Richtlinie "Für Geschwindigkeit optimieren" kann für USB-Laufwerke gesetzt werden
  • Neu: Beim AutoRun können USBDLM-Variablen dem ausgeführten Programmen als Umgebungsvariablen zur Verfügung gestellt werden
  • Neu: Beim AutoRun kann das Programm ohne Admin-Rechte ausgeführt werden (falls der Nutzer Admin ist), oder auch im Kontext "Local System", falls die Rechte des angemeldeten Nutzers nicht ausreichen
  • Neu: Ungenutzte NTFS-Mountpunkte können beim Start des Dienstes entsorgt werden

    V4.1.0 (19. Oktober 2007)
  • Bugfix: Die letzten zwei Zeilen der USBDLM.INI wurden ignoriert (zwei oder mehr leere Zeilen am Ende haben geholfen...)
  • Bugfix: OnRemoval funktioniert auch beim Entnehmen einer Karte aus einem Kartenleser
  • Bugfix: Auch mit NoMediaNoLetter=0 hat sich USBDLM für einige Benachrichtigungen registriert, unter Vista64 wurde dadurch das "Vorbereiten zum sicheren Entfernen" verhindert
  • Bugfix: USBDLM-Dienst unter Vista nicht mehr als "interaktiv" gekennzeichnet -> keine Fehlermeldungen mehr im Syslog
  • Workaround: NoMediaNoLetter funktioniert unter Vista64
  • Neu: NoMediaNoLetter kann feiner abgestuft werden
  • Neu: NoMediaNoLetter kann für einzelne Geräte erzwungen werden per Abschnitt [NoMediaNoLetterInclude] (analog zu [NoMediaNoLetterExclude])
  • Neu: Laufwerksbuchstaben-Liste in Kurz-Notation, z.B. Letters=R,X,Y,Z
  • Neu: User=- als Kriterium für "kein Nutzter angemeldet"

    V4.0.2 (26. August 2007)
  • Bugfix: Die in eine Datei umgeleiteten Ausgaben von ListUsbDrives hatten ein falsches Format für den Zeilenvorschub, das der Windows Editor nicht vernünftig anzeigen kann
  • Bugfix: AutoRun-Ereignisse für Laufwerke ohne Laufwerksbuchstaben funktionierten nur mit dem zusätzlichen Kriterium Letter=-
  • Bugfix: Unter Windows 2000 haben Partitionsnummern und Balloontips bei Festplatten mit mehreren Partitionen nicht funktioniert

    V4.0.1 (20. Juli 2007)
  • Bugfix: "ExcludedLetters" hat meist nicht funktioniert
  • Bugfix: ListUsbDrives konnte ohne Admin-Rechte nicht alle Informationen anzeigen

    V4.0.0 (15. Juli 2007)
  • Neu: Neues Format für die USBDLM.INI, damit keine festen Prioritäten, mehr Möglichkeiten
  • Neu: LW-Buchstaben abhängig von aktiven Nutzer, dessen Gruppe oder dessen Admin-Status
  • Neu: AutoRun beim Einlegen eines Mediums (auch CD/DVD)
  • Neu: AutoRun-Ereignisse abhängig von allen Kriterien anhand derer USBDLM Laufwerksbuchstaben vergibt
  • Neu: AutoRun beim "Vorbereiten zum sicheren Entferenen" und nach dem Entfernen eines Laufwerks
  • Neu: Balloontip-Texte in verschiedenen Sprachen integriert
  • Neu: AutoRun beim Klick auf den BalloonTip
  • Neu: Laufwerks-Ereignisse ins Windows System-Protokoll


    V3.4.2 (9.5.2007)
  • Bugfix: mehrere (falsche) Buchstaben im Balloon-Tip angezeigt, wenn Hardwareerkennung unvollständig
  • Bugfix: Erkennung von U3-Laufwerken verbessert

    V3.4.1 (1.5.2007)
  • Bugfix: V3.4.0 basiert auf altem Code - alle für V3.4.0 versprochenen Funktionen gehen jetzt wirkich...
  • Bugfix: open= in autorun.inf geht jetzt auch ohne Pfadangabe wenn die auszuführende Datei auf dem angeschlossenen Laufwerk liegt

    V3.4.0 (18.4.2007)
  • Bugfix: Absturz bei mehr als 10 Laufwerken am selben Controller, z.B. bei virtuellen CD-ROMs
  • Bugfix: Windows Explorer hat in der Baumansicht Laufwerk u.U. ohne Namen angezeigt
  • Neu: LW-Buchstaben abhängig von der LW-Größe auch abh. von der Größe des Datenträgers
  • Neu: LW-Buchstaben abhängig vom Laufwerks-Namen ("Volume Label")
  • Neu: LW-Buchstaben abhängig von der Geräte-ID kann IDs aus externer Datei laden

    V3.3.1 (20.3.2007)
  • Bugfix: Möglicher Absturz auf Rechnern mit HyperThreading oder meheren CPU-Kernen
  • Bufgix: Errorlevel bei der Installation mit -silentinstall war immernoch 'falschrum' - jetzt 0 bei Erfolg
  • Neu/Fix: das Entfernen von Laufwerksbuchstaben für NoMediaNoLetter wir leicht verzögert gemacht, um vereinzelte Probleme mit dem Windows Explorer zu vermeiden
  • Neu/Fix: Beim Zuordnen von Laufwerksbuchstaben für NoMediaNoLetter wird das verzögert an den Windows Explorer gemeldet, da er sonst im Verzeichnisbaum den Laufwerksnamen nicht anzeigen will
  • Neu/Fix: Bei Deinstallation und NoMediaNoLetter=1 werden Laufwerksbuchstaben von Cardreadern wiederhergestellt


    V3.3.0 (08.02.2007)
  • Bugfix: Errorlevel bei der Installation waren 'falschrum' - jetzt 0 bei Erfolg
  • Neu: kein Problem mit AutoRun mehr unter Vista und Windows 2000
  • Neu: Installation, Deinstallation, Start und Stop fordern bei Bedarf Admin-Rechte an
  • Neu: AutoRun kann über einen Schlüssel abgesichert werden
  • Neu: Kein LW-Buchstabe für Laufwerke die keinen Buchstaben haben und TrueCrypt-Container sind
  • Neu: viel Feinschliff :-)
  • Neu: statt des guten alten HLP-Format die Hilfe jetzt als CHM, weil Vista HLP standardmäßig nicht unterstützt


    V3.2.0 (11.12.2006)
  • Bugfix: DeleteMountpointOnRemoval funktionierte nicht seit V3.0
  • Neu: 'kein Buchstabe' kann konfiguriert werden, z.B. um bestimmte Laufwerke loszuwerden oder um zu verhindern, daß Nutzer darauf zugreifen
  • Neu: Laufwerksbuchstaben können abhängig von der Geräte-ID des Laufwerks konfiguriert werden
  • Neu: BallonTips können für bestimmte Laufwerke deaktiviert werden

    Hinweis: Diese Version stand bis 6.1.2006 mit der falschen Versionsnummer 3.1.6.1beta zum Download.


    V3.1.0 (6.11.2006)
  • Bugfix: Balloontips funktionierten nicht für den zweiten angemeldeten Nutzer bei 'schneller Benutzerumschaltung' unter XP und generell unter Vista
  • Bugfix: Die Autorun-Funktion hat Programm im Kontext 'Local System' statt im Kontext des aktiven Nutzers gestartet
  • Neu: Laufwerksbuchstaben für USB-Floppies

    V3.0.3 (22.10.2006)
  • Bugfix: Mit NoMediaNoLetter=1 ist USBDLM V3.0.2 beim Start abgestürtzt...
  • Bugfix: Erkennen von Konflikten mit Netz-Laufwerken beim Start hat u.U. nicht funkiontiert
  • Neu: Multislot-CardReader mit nur zwei Slots werden als solche erkannt, wenn sie wenn sie zwei Slots haben und 'reader' im Geräte-Namen haben
  • Neu: IDE- und PCI-CardReader sollten erkannt werden

    V3.0.2 (16.10.2006)
  • Bugfix: Mit NoMediaNoLetter=1 verloren USB-Floppies ihren Laufwerksbuchstaben, wenn sie ohne eingelegtes Medium angeschlossen wurden         

    V3.0.1 (7.10.2006)
  • Bei AutoRun und RunOnArrival wird das neue Laufwerk zum aktuellen Verzeichnis gemacht, so daß Programme oder Batch-Dateien dort gefunden werden         

    V3.0.0 (3.10.2006)
  • Anwenden der Einstellungen beim Start des Dienstes
  • Über Abschnitt [ExcludedLetters] können Buchstaben für die Nutzung durch USB-LWs ausgeschlossen werden
  • Lesen von weiteren [ExcludedLetters] aus einer externen USBDLM.INI, z.B. von einen Serverkann
  • Behandlung von U3-Autorun-Laufwerken
  • Ausführen der open= Zeile in der autorun.inf auf Wechseldatenträgern
  • Globales AutoRun beim Anschließen eines beliebigen USB- oder Firewire-Laufwerks
  • Balloon-Tip mit Informationen über die zugeordnenten Mount-Punkte


    V2.4.4 (7.9.2006)
  • Anpassung: Ein USB-Gerät das zwei Laufwerke enthält, wird nicht mehr als Multislot-Cardreader eingestuft (erst ab drei Laufwerken) 

    V2.4.3 (28.8.2006)
  • Bugfix: Unter Windows 2000 gabs eine Fehlermeldung 'Datenträger einlegen'  wenn ein USB-Laufwerk ohne eingelegtes Medium angeschlossen wurde
  • Neu/Fix: Dienst-Name geändert von 'USB Drive Letter Manager' in 'USBDLM' 

    V2.4.2 (16.6.2006)
  • Bugfix: bei V2.4.1 konnte der Dienst auf manchen Rechnern beim Systemstart nicht gestartet werden
  • Log-Datei zum Debuggen kann aktiviert werden
  • kann als 'Eject-Server' für das Kommandozeilen-Tool EjectMedia dienen

    V2.4.1 (11.6.2006)
  • USB-Floppy-Laufwerke werden ignoriert
  • Problem mit doppelt angelegten Mount-Points für Multislot-Cardreader behoben
  • Tipp-Fehler im Dienst-Namen korrigiert ('USB drive letter mananger')
  • Errorlevel nach -install, -silentinstall usw. korrigiert

    V2.4 (21.5.2006)
  • erkennt neue USB-Laufwerk auch dann, wenn sie keinen Mount-Punkt bekommen haben - damit funktioniert auch das Mounten in NTFS-Order vernünftig
  • auf Wunsch Löschen von als Mount-Punkt benutzten NTFS-Ordnern beim Entfernen des Laufwerks
  • Mounten in NTFS-Ordner anhand des Geräte- oder Laufwerks-Namens
  • Laufwerksbuchstaben für USB-CD/DVD-Laufwerke

    V2.3 (5.5.2006)
  • erkennt Netz- und Subst-Laufwerke des angemeldeten Nutzers und remountet ggf. auf den nächsten wirklich freien Buchstaben

    V2.2.2 (18.4.2006)
  • funktioniert auch mit Laufwerken die nach dem Anschließen mehr als 10 Sekunden brauchen bis der Laufwerksbuchstabe erscheint

    V2.2.1 (2.4.2006)
  • funktioniert wieder unter Windows 2000 (V2.2 tat das nicht...)

    V2.2 (29.3.2006)
  • funktioniert unter Windows Vista
  • Suche nach c't USB Agent standardmäßig deaktiviert

    V2.1 (19.3.2006)
  • Vergabe der LW-Buchstaben abhängig vom USB-Port funktioniert auch mit USB-Laufwerken die als 'Lokale Datenträger' eingebunden werden
  • Ummounten von Multislot-Cardreadern auch auf Laufwerks-Buchstaben oder Mount-Points

    V2.0 (7.3.2006)
  • Vergabe der LW-Buchstaben abhängig vom USB-Port
  • Ummounten von Multislot-Cardreadern in einen NTFS-Ordner
  • Statt Laufwerks-Buchstaben sind auch leere NTFS-Ordner als Mount-Points möglich (experimentell)


    V1.1.1 (17.1.2006)
  • Fehler bei der Erkennung von USB und Firewire behoben der eine 'Access Violation' verursachte

    V1.1 (15.1.2006)
  • Einige Timeouts verlängert
  • Erkennung von USB und Firewire funktioniert auch unter Windows 2000

    V1.0 (10.1.2006)
  • Vergabe der LW-Buchstaben abhängig von der Datenträger-Größe möglich
  • Ausschluß-Liste für LW-Buchstaben, um eine USBDLM.INI auf dem angeschlossenen Datenträger
  • zu 'überstimmen'
  • Ausschluß-Liste für Datenträger-Bezeichnungen
  • Kein Ummounten, wenn auf dem Laufwerk eine usbagent.inf liegt und der c't USB Agent läuft
  • Nur noch für Nutzung im privaten und Bildungs-Bereich Freeware

    V0.6 (15.12.2005)
  • Vorhandensein eines Mediums im Laufwerk wird nicht mehr an dessen Seriennummer festgemacht, da
  • sich gezeigt hat, daß Sticks ab Werk oft keine haben

    V0.5 (24.10.2005)
  • Kümmert sich nur noch um Laufwerke, die Typ 'DRIVE_FIXED' oder 'DRIVE_REMOVABLE' sind und
  • wechselbare Medien haben oder Hotplug-Geräte sind. Letzterer Test funktioniert nur unter XP...

    V0.4 (5.9.2005)
  • Kümmert sich auch um Laufwerke mit Typ 'DRIVE_FIXED' (bisher nur 'DRIVE_REMOVABLE')

    V0.3 (25.8.2005)
  • Erste veröffentlichte Version




    Lizenz-Vereinbarung



    Software-Lizenz USBDLM, Stand 16. Oktober 2007

    1. Gegenstand des Vertrages  
      Gegenstand des Vertrages ist die beiligende Software, die
      Programmbeschreibung und Bedienungsanleitung, sowie sonstiges zugehöriges
      schriftliches Material, im folgenden auch als Software bezeichnet. Der Autor
      macht darauf aufmerksam, dass es nach dem Stand der Technik nicht möglich ist,
      Computersoftware so zu erstellen, dass sie in allen Anwendungen und
      Kombinationen fehlerfrei arbeitet. Gegenstand des Vertrages ist daher nur
      eine Software, die im Sinne der Programmbeschreibung und der
      Benutzungsanleitung grundsätzlich brauchbar ist.

    2. Lizenzgewährung
      Der Autor gewährt jedem interessierten Anwender im privaten Umfeld, sowie
      Bildungseinrichtungen eine kostenlose Nutzungslizenz. Eine Bildungs-
      einrichtung gilt als solche, wenn Schüler und Studenten gegenüber sonstigen
      Mitarbeitern in der Mehrheit sind. Es ist dann keine explizite Lizenz-
      Erteilung erforderlich.

      Sonstigen Anwendern wird eine Testlizenz für einen Testzeitraum von 30
      Kalendertagen eingeräumt. Nach Ablauf dieser Testlizenz muss der Anwender
      entweder eine Nutzungslizenz pro Computer erwerben oder die Software muss
      von den entsprechenden Computern entfernt werden.

      Der Lizenznehmer erhält das nicht ausschließliche, unwiderrufliche,
      übertragbare, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, die Software auf
      der entsprechenden Anzahl von Computern innerhalb seiner Firma bzw. 
      Organisation einzusetzen.

      Ausnahme ist die "Standort-Lizenz", die für eine unbegrenzte Anzahl von
      Computern innerhalb der Organisation des Lizenznehmers gültig ist, die
      sich in 160 Kilometer Umkreis oder auf Reisen befinden.
      
      Eine Weltweit-Lizenz gilt für eine unbegrenzte Anzahl von Computern innerhalb
      der Organisation des Lizenznehmers, egal wo.

      Die Nutzungslizenz gilt für alle Versionsnummern der Software jetzt und in
      Zukunft für die entsprechende Anzahl von Lizenzen.
      Der Lizenznehmer hat kein Recht auf Updateversorgung durch den Autor, da
      aktuelle Versionen zum Download stehen.

      Überprüfbarer Beleg für die Lizenz ist die überlassene Lizenznummer. Diese
      wird für den Betrieb der Software nicht benötigt. Die Software hat keine
      eingebauten Beschränkungen und läuft nicht ab.

      Die Software kann frei kopiert und weitergegeben werden, soweit folgende
      Bestimmungen beachtet werden:  Die Software darf nur in den vom Autor
      erstellten MSI- oder ZIP-Archiven weitergegeben werden.  Keine Datei darf im
      Inhalt irgendwie verändert werden, außer für internen Gebrauch.


    3. Keine weiteren Rechtsansprüche  
      Der Autor ist sowohl Urheber als auch Eigentümer der Software, sowie in
      dieser Software verwendeter Algorithmen und Verfahren. Der Autor behält den
      Rechts- und Besitzanspruch an der Software.


    4. Keine Modifikationen oder Dekompilierung
      Es ist nicht gestattet, die Software oder Kopien im Ganzen oder teilweise
      zu verändern, zu übersetzen, zu disassemblieren oder zu dekompilieren.


    5. Haftungsausschluß-Erklärung
      Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Autor oder der Händler auf keinen Fall
      für irgendwelche Schäden aus entgangenem Gewinn, Betriebsunterbrechung,
      Datenverlust, für Schäden an Hardware oder anderer Schäden gleich welcher Art,
      die aus der Benutzung dieser Software oder aus der Tatsache, dass sie nicht
      benutzt werden kann, resultieren, selbst wenn der Autor oder der Händler auf
      die Möglichkeit solcher Schäden hingewiesen oder unterrichtet wurden. In jedem
      Fall ist die gesamte Haftung seitens des Autors oder des Händlers unter
      jedweder Bestimmung begrenzt auf die Summe, die von Ihnen tatsächlich für
      diese Softwarelizenz bezahlt worden ist. Der Autor haftet nicht für Schäden,
      es sei denn, dass ein Schaden durch Vorsatz seitens des Autors verursacht
      worden ist. Gegenüber Kaufleuten wird auch die Haftung für grobe
      Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Eine Haftung wegen evtl. vom Autor
      zugesicherten Eigenschaften bleibt unberührt. Eine Haftung für
      Mangelfolgeschäden, die nicht von der Zusicherung umfasst sind, ist
      ausgeschlossen.


    6. Gewährleistung
      Der Autor übernimmt keine Haftung für die Fehlerfreiheit der Software.
      Insbesondere übernimmt der Autor keine Gewähr dafür, dass die Software den
      Anforderungen und Zwecken des Erwerbers genügt oder mit anderen von ihm
      ausgewählten Programmen zusammenarbeitet. Die Verantwortung für die richtige
      Auswahl und die Folgen der Benutzung der Software, sowie der damit
      beabsichtigten oder erzielten Ergebnisse, trägt der Erwerber. Das gleiche gilt
      für das die Software begleitende schriftliche Material.


    7. Gesetzesanwendung
      Dieser Vertrag unterliegt der Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland und
      ist so anzuwenden, als ob die betreffenden Rechtsgeschäfte in der
      Bundesrepublik Deutschland stattfänden.


    8. Auflagen
      Der Autor hat das Recht, den Vertrag und die Lizenzrechte sofort zu kündigen,
      falls Sie die Bestimmungen dieses Vertrages nicht erfüllen.